Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ein Labor für die Wirtschaftswissenschaft

15.10.2004


k:lab ist das erste wirtschaftswissenschaftliche Labor für Medien- und Serviceökonomie



Ein Labor für die Wirtschaftswissenschaft? Mancher wird verwundert den Kopf schütteln. Ist doch der Begriff des Labors zumindest im deutschsprachigen Raum eindeutig naturwissenschaftlich besetzt. Anders im angelsächsisch-amerikanischen Sprachraum. Hier steht der Begriff "Lab" - so die Kurzform - für besonders praxisnahe Forschung mit enger Anbindung an die Bedürfnisse von Partnern aus der Wirtschaft. Die "Objekte", an denen dort unter dem Begriff "Lab" geforscht wird, sind nicht unbedingt nur Stammzellen, sondern je nach wissenschaftlicher Ausrichtung z.B. auch bessere Lösungen im Bereich des Service.



Das an der Universität Witten/Herdecke mit finanzieller Unterstützung der Nokia GmbH eröffnete k:lab geht neue Wege einer anwendungsorientierten Wirtschaftsforschung: "Wir wollen helfen, die immer noch große Kluft zwischen Wissenschaft und Praxis zu überwinden", erklärt Geschäftsführer Bernd Ankenbrand.

Am 1.Oktober 2004 wurde an der Universität Witten/Herdecke das uwh knowledge lab (k:lab) als wirtschaftswissenschaftliches Labor für Medien- und Serviceökonomie gegründet. Finanziert wird die Einrichtung durch eine namhafte Zuwendung der Firma Nokia GmbH. Angegliedert an den Lehrstuhl für Theorie der Wirtschaft und ihrer Umwelt (Prof. Dr. Michael Hutter) betreibt das k:lab angewandte Wirtschaftswissenschaft. Analog zu naturwissenschaftlichen Laboren arbeitet das k:lab mit Partnerunternehmen zielorientiert an der Entwicklung von umsetzbaren Lösungsvorschlägen für die Praxis. Der Laborraum des k:lab ist die Wirtschaft und die Werkzeuge kombinieren studentische Seminaren, Unternehmergespräche und -besuche sowie Beiträge zur Theorieentwicklung. Während in den meisten naturwissenschaftlichen Laboren Grundlagenforschung oder innovative Technologien als Endprodukte angestrebt werden, sind die Erzeugnisse des k:lab Wissens-Produkte: die Fähigkeiten und Fertigkeiten der k:lab Forscher, Studierenden und Teilnehmer aus der Praxis!

Für und mit Studierenden wird pro Semester mindestens eine Veranstaltung speziell zu Fragen der Medien- und Servicewirtschaft gestaltet. Die erste findet im Wintersemester 2004/05 statt und wird Best Practices von Medien- und Servicedienstleistungen in ausgewählten Branchen beleuchten. Das k:lab Forschungsforum wird als forschungsorientiertes Kolloquium vertiefend fokussierte Fragestellungen im Austausch von internen und externen Graduierten und Postgraduierten sowie Unternehmensvertretern bearbeiten. Das erste k:lab Forschungsforum wird im Sommersemester 2005 stattfinden. Darüber hinaus sind vertiefende Auftragsprojekte in der Entwicklung.

Geschäftsführer des k:lab ist Dipl.-Oec. Bernd H. Ankenbrand, Tel.: 02302/926-578, Fax: 02302/926-587, E-Mail: bernd.ankenbrand@uni-wh.de

Dr. Olaf Kaltenborn | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-wh.de/info-medien-kultur

Weitere Berichte zu: Forschungsforum Labor Wirtschaftswissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Mehr Wissenschafts-Enthusiasten als Desinteressierte in der Schweiz
05.02.2018 | Universität Zürich

nachricht Zwischen Filterblasen, ungleicher Sichtbarkeit und Transnationalität
06.12.2017 | Schweizerischer Nationalfonds SNF

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kameratechnologie in Fahrzeugen: Bilddaten latenzarm komprimiert

21.02.2018 | Messenachrichten

Mit grüner Chemie gegen Malaria

21.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Periimplantitis: BMBF fördert zahnärztliches Verbund-Projekt mit 1,1 Millionen Euro

21.02.2018 | Förderungen Preise

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics