Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Rekord-Zuwächse bei Mobiltelefonen

03.09.2004


Schon 156, 4 Millionen Stück im zweiten Quartal 2004 verkauft



Die Verkaufszahlen von Mobiltelefonen haben mit einem Anstieg von 35 Prozent im zweiten Quartal 2004 einen Rekordwert erreicht. In Q2 des Vorjahres wurden noch 115,8 Mio. Stück umgesetzt, im zweiten Quartal 2004 schon 156,4 Millionen, gemäß einer aktuellen Erhebung des Marktforschungsinstituts Gartner. Sowohl spektakuläre Zuwächse in Lateinamerika als auch der Ersatz alter Geräte durch neue Produkte in schon gesättigten Märkten seien für den sprunghaften Anstieg ausschlaggebend gewesen, sagte Gartner-Analyst Ben Wood.



An der Spitze im Kampf um die Marktanteile liegt nach wie vor der finnische Handyriese Nokia mit einem Marktanteil von 29, 7 Prozent. Im zweiten Quartal 2004 wurden von den Finnen 46,4 Mio. Mobiltelefone verkauft, im selben Quartal des vergangenen Jahres waren es noch 41, 2 Mio. Stück. Die Stabilisierung seiner Marktanteile konnte das Unternehmen hauptsächlich mit niedrigeren Durchschnittspreisen erreichen. Zuwachs war vor allem in Lateinamerika und China zu verzeichnen, während der traditionell starke Markt in Westeuropa tendenziell rückgängig war.

Auf Platz zwei lag im zweiten Quartal Motorola, welches mit 24, 6 Mio. verkauften Handys seine Marktanteile von 14, 5 Prozent auf 15,8 Prozent im zweiten Quartal 2004 erhöhen konnte. Knapp danach folgt der drittplazierte Samsung Electronics, "der Motorola auch für den Rest des Jahres dicht auf den Fersen bleibt", so Ben Wood. Denn im zweiten Quartal verkaufte Samsung 18,9 Mill. Stück und erhöhte so seinen Marktanteil auf 12,1 Prozent. Auch Siemens und Sony Ericsson konnten ihre Marktanteile im zweiten Quartal erhöhen. Siemens kommt mit 10,8 verkauften Handys auf einen Anteil von sieben Prozent und Sony Ericsson erhöhte seinen auf 6, 6 Prozent. Auch LG Electronics hatte ein erfolgreiches Quartal, die Anteile konnten dank einer starken dritten Handygeneration von 4, 2 Prozent auf ssechs Prozent erhöht werden

Bei gleich bleibendem Zuwachs könnte der weltweite Mobiltelefonverkauf bis Ende des Jahres die Grenze von 650 Mill Stück erreichen, noch weit über der von Gartner ursprünglich erstellten Prognose von 620 Mill. Stück.

Theresia Berger | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.gartner.com
http://www3.gartner.com/5_about/press_releases/asset_103367_11.jsp

Weitere Berichte zu: Mobiltelefon Rekord-Zuwächse

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Zwischen Filterblasen, ungleicher Sichtbarkeit und Transnationalität
06.12.2017 | Schweizerischer Nationalfonds SNF

nachricht Soundbar reduziert Höranstrengung
25.10.2017 | Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rest-Spannung trotz Megabeben

13.12.2017 | Geowissenschaften

Computermodell weist den Weg zu effektiven Kombinationstherapien bei Darmkrebs

13.12.2017 | Medizin Gesundheit

Winzige Weltenbummler: In Arktis und Antarktis leben die gleichen Bakterien

13.12.2017 | Geowissenschaften