Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Vernetzungsinstrument: der demokratische Dialog

13.07.2004


Die steigenden Bevölkerungszahlen von Städten in ganz Europa machen die produktive Nutzung von zentral gelegenen Brachflächen notwendig. Das Projekt Urban Catalyst bietet Lösungen für die temporäre Nutzung und Entwicklung dieser Gebiete.



Im Rahmen dieses Projekts wurde ein internetbasiertes Kommunikationssystem entwickelt, mit dem ein Netzwerk von Interessengruppen (Stakeholdern) und anderen interessierten Parteien sowie geeignete Instrumente und Dienste zur Verfügung gestellt werden sollen.



Der Demokratische Dialog wurde als eine Art Vernetzungsinstrument entwickelt, mit dem das Potential vieler zentral gelegener Gebiete in europäischen Metropolen genutzt werden soll. Ziel ist die Bereitstellung einer Plattform, in der alle Stakeholder, die sich an einer Entwicklung beteiligen möchten, ihre unterschiedlichen, und oftmals auch widersprüchlichen, Ansichten darlegen und ihr Wissen teilen können. Auf diese Weise können die verschiedenen Ideen untersucht werden. Außerdem können temporäre Nutzungsmöglichkeiten sowie langfristige Entwicklungsperspektiven für das Gebiet aufgedeckt werden und es kann ein gemeinsames Ziel gesetzt werden, dass von allen Beteiligten akzeptiert wird. Der Demokratische Dialog kann sowohl in privaten als auch öffentlichen Sektoren organisiert werden und steht für eine Beteiligung von allen interessierten Parteien offen.

Ein weiteres Vernetzungsinstrument zur Erreichung guter Beziehungen zwischen den Stakeholdern ist der Stakeholder-Management-Zyklus. Damit soll ein umfassendes Verständnis der Ansichten aller Stakeholder und die Vereinheitlichung unterschiedlicher Meinungen erreicht werden. Anfängliche Überzeugungen und Standpunkte werden identifiziert und angepasst, so dass ein gemeinsamer Aktionsplan geschaffen werden kann.

Der nächste Schritt in der Entwicklung dieser Brachräume ist die Implementierung und zu diesem Zweck wurde ein Instrument zur Bildung von Partnerschaften für die Implementierung entwickelt. Dadurch wird eine andauernde Kooperation zwischen den beteiligten Parteien sowie die gemeinsame Lösung von auftretenden Problemen gewährleistet. Außerdem können die finanziellen Kosten für die Implementierung des Projekts gemeinsam getragen werden. Da die Verantwortung dann bei allen Beteiligten gleichermaßen liegt, entsteht im Hinblick auf die Entwicklung und Unterstützung des Netzwerks ein gemeinsames Pflichtbewusstsein.

Die Forscher haben Erfahrungen in der Einrichtung von Partnerschaften mit mehreren Stakeholdern sowie der Anwendung des Demokratischen Dialogs und des Stakeholder-Management-Zyklus. Vorlesungen, Übungen und Workshops können zu diesen Themen angeboten werden. Die erfolgreiche Zusammenarbeit in diesem Bereich kann dazu führen, dass Brachflächen in Gebiete umgestaltet werden, die für die gesamte Gemeinde rentabel und nutzbringend sind.

Kontaktangaben

Prof. Dr. Annemieke Johanna Maria Roobeek
Univerität Nyenrode
Straatweg 25, 2631 BG Breukelen, Niederlande
Tel: +31-346-291730, Fax: -291250
Email: aroobeek@wxs.nl

Prof. Dr. A.J.M. Roobeek | ctm
Weitere Informationen:
http://www.nyenrode.nl/strategycenter

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Moderne Medientechnik im Atlasgebirge
17.08.2017 | Universität Siegen

nachricht Wissenschaftler entschlüsseln das „perfekte Selfie“
26.06.2017 | Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

18.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben

18.10.2017 | Messenachrichten

»ILIGHTS«-Studie gestartet: Licht soll Wohlbefinden von Schichtarbeitern verbessern

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik