Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

PR wird zur Schlüsseldisziplin auf globalen Märkten

25.05.2004


PR-Branche neben Medienbranche beliebtester Berufszweig in Großbritannien



Unter dem Motto "Vielfalt L(l)eben - Culture Communications" stand der 45. Deutsche PR-Tag, der am vergangenen Freitag in der Zentrale der Deutschen Post World Net in Bonn über die Bühne ging. Mehr als 200 Teilnehmer aus Unternehmen und Agenturen diskutierten über die Bedeutung der Globalisierung und fortschreitenden Vernetzung für die Kommunikationsbranche. Fazit: Gerade in globalisierten Unternehmen sind Missverständnisse in der Kommunikation vorprogrammiert. Das zu verhindern sei Hauptaufgabe der PR-Profis.



"Culture Communications beschreibt angesichts der weitgehenden internationalen Arbeitsteilung die Herausforderung, der sich immer mehr Unternehmen ausgesetzt sehen und umreißt damit das gewachsene Aufgabenspektrum der Kommunikationsverantwortlichen", so DPRG-Präsident Jürgen Pitzer in seiner Eröffnungsrede. Aufgabe der PR müsse es sein, das Gemeinsame über alle Grenzen hinweg zu definieren, herauszuarbeiten und danach auch zu handeln.

Immer häufiger kommen Menschen unterschiedlicher Kulturen miteinander in Kontakt. Moderne Informationstechnologien ermöglichen zwar interaktive Webkonferenzen und den sekundenschnellen Versand von immer größeren Datenmengen rund um den Globus, sie helfen aber kaum dabei, das gesagte und geschriebene Wort auch richtig zu verstehen bzw. zu interpretieren - vor allem bei unterschiedlichem kulturellen Hintergrund.

Aufgabe interkultureller Kommunikation ist es, eine Unternehmenskultur über alle geografischen Grenzen hinweg zu schaffen und Sprachgrenzen zu überwinden. Unterschiedliche Kulturen und Lebensweisen findet man nicht nur in anderen Ländern und Kontinenten. Auch innerhalb eines Landes oder Unternehmens gibt es oft unterschiedliche Kulturen. Es gelte, Respekt vor diesen Unterschieden zu gewinnen und richtig damit umzugehen.

Wie wichtig PR für die globalisierte Wirtschaft mittlerweile geworden ist, zeigte Nigel O’Connor, Leiter Public Affairs am Londoner Institute of Public Relations, am Beispiel Großbritannien. Jenseits des Kanals erwirtschaften rund 40.000 PR-Fachleute einen Umsatz von rund drei Milliarden Pfund. Bei britischen Hochschulabsolventen gilt die PR-Branche inzwischen als attraktivster Berufszweig neben den Medien. In seiner Studie "Unlocking the Potential of PR" untersuchte O’Connor den Status Quo und die Zukunft der Kommunikationswirtschaft im Vereinigten Königreich.

Matthias Sturm | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.ipr.org.uk/unlockpr

Weitere Berichte zu: Berufszweig Communication Schlüsseldisziplin

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Warum wechseln Menschen ihre Sprache?
14.03.2017 | Universität Wien

nachricht Auf Videokacheln basierendes DASH Streaming für Virtuelle Realität mit HEVC vom Fraunhofer HHI
03.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Besser lernen dank Zink?

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen

23.03.2017 | Architektur Bauwesen