Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internetzugang aus der Steckdose - 30 mal schneller als ISDN

23.05.2001


Dem Breitband gehört die technologische Zukunft. Das bestätigen auch die Zahlen der Marktforscher von Frost & Sullivan. Laut einer aktuellen Untersuchung soll sich der Umsatz mit Kommunikationsdienstleistungen via Internet-Protokoll und DSL (Digital Subscriber Line) in den kommenden sechs Jahren in Europa, Nahost und Afrika mehr als verzehnfachen: von 200 Mio. Dollar in den vergangenen 12 Monaten auf rund 2,3 Mrd. Dollar im Jahr 2006.

mediaWays ist für diesen Markt bestens gerüstet. Die Erfahrungen der letzten Jahre vor allem durch Internetliveübertragungen von Megaevents und Mitentwicklung der Plattformen für interaktives Fernsehen machen sich bezahlt. Mit dem Gesamtpaket "Broadband - four in one" bietet der Gütersloher Netzwerkbetreiber breitbandige Internetanbindungen via Kabel, xDSL, Powerline sowie mobile Anwendungen für Businesskunden. Mit neuen Angeboten will sich das Unternehmen als Konkurrent zur Deutschen Telekom. Als Alternativangebot zur T-DSL Plattform bietet der europäische Netzbetreiber seinen Firmenkunden und Onlinediensten schnelle DSL-Zugänge an oder erstellt Breitbandportale wie "MyWays", die schon jetzt Visionen zukünftiger Kommunikationsplattformen vorwegnehmen.

Letzte Entwicklung des rasch wachsenden Marktes: Auf der CeBIT 2001 haben mediaWays und RWE einen Vertrag geschlossen mit dem Ziel, Kunden von RWE-Powerline ab Frühjahr via Stromleitung ins Internet zu bringen. Den Breitband-Internetzugang hat mediaWays in dem Pilotprojekt "RWE PowerNet" gemeinsam mit der RWE Powerline entwickelt. mediaWays tritt dabei als Generalunternehmer auf und stellt sein flächendeckendes Einwahlnetz, die IP-Plattform sowie Consulting- und Managementleistungen zur Verfügung.

mediaWays CEO Bernhard Ribbrock: "Das Konzept für den Fast-Internet-Access via Powerline greift einen wesentlichen Markttrend auf, denn dem "always on-Prinzip" und breitbandigen Anwendungen gehört die Zukunft." Der Vorteil der Powerlinetechnik liege in der Unabhängigkeit in der letzten Meile und damit von der Telekom. Doch nicht nur das. Der Fast-Internet-Access ist bis zu 30 Mal schneller als ISDN.

Powerline steht für die Übertragung von Sprache, Daten und Video über die Stromleitung. Die Technik, inzwischen in Verbindung mit Fast Internet Access, wird bereits seit Mai 2000 erfolgreich getestet, die Forschungsabteilungen beider Unternehmen arbeiteten hier eng zusammen. In einem Pilotprojekt wurden in Essen "Powerline Demohäuser" umgerüstet. Via Breitband-powerline-Verbindung werden nun PCs und Kommunikations- bzw. Haushaltsgeräte in den Gebäuden an das IP-Netz von mediaWays angeschlossen. Über Webfrontends oder Wap-handy kann die Haustechnik ferngesteuert werden, das heißt, Nutzer könnten künftig von unterwegs sogar die Mikrowelle bedienen, den Fernseher ausschalten und die Heizung regulieren. Ein interessantes Modell, welches den Energieversorgern interessante und realistische Perspektiven der Kundenbindung aufzeigt.

ots | mediaWays GmbH

Weitere Berichte zu: Fast-Internet-Access ISDN Internetzugang Plattform Powerline

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Moderne Medientechnik im Atlasgebirge
17.08.2017 | Universität Siegen

nachricht Wissenschaftler entschlüsseln das „perfekte Selfie“
26.06.2017 | Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

22.08.2017 | Physik Astronomie

Forscher beschreiben neuartigen Antikörper als möglichen Wirkstoff gegen Alzheimer

22.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Virus mit Eierschale

22.08.2017 | Biowissenschaften Chemie