Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Profitabilität für UMTS-Systeme

30.03.2004


Im Gegensatz zur Einschätzung zahlreicher Telekommunikations-Analysten hat eine kürzlich durchgeführte Studie ergeben, dass einige Betreibergesellschaften von einer kombinierten Nutzung der WLAN- und UMTS-Technologien durchaus profitieren können.



Damit solche Unternehmen die Rentabilitätszone erreichen, wurden im Projekt TONIC (TechnO-ecoNomICs of IP (Internet Protocol) optimised Networks and Services) neue Kommunikationsnetze und Dienste für UMTS (Universal Mobile Telecommunication Services) unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse dieser Studie belegen, dass sich positive Auswirkungen selbst dann ergeben können, wenn die direkte Implementierung eines WLANs (Wireless Local Area Network) nicht entscheidend für das UMTS-Netz ist.

... mehr zu:
»Network »Profitabilität »TONIC »UMTS »WLAN


In TONIC wurden die wirtschaftlichen Lösungen der Informationsgesellschaft in erster Linie für den Fall der Nutzung von Breitbandtechnologien und IP-Service-Szenarien identifiziert. So wurde die Entwicklung und Nutzung von techno-ökonomischen Modellen aus der Analyse der zugehörigen Risikofaktoren abgeleitet, was wiederum in der Formulierung der maßgeblichen wirtschaftlichen Indikatoren resultierte. Anhand dieser Ergebnisse und der Risikoanalyse formulierten die TONIC-Partner verschiedene Empfehlungen für optimale Rollout-Strategien.

Die Empfehlungen basierten auf drei prinzipiellen Zielsetzungen, die durch drei technische Errungenschaften unterstützt werden. Sie beinhalteten die Analyse neuer Business-Modelle, eine Analyse des Kosten-Nutzen-Verhältnisses, der Service-Definition und des Einflusses der Verkehrsdichte, eine Bedarfsprognose und ein Tarifmodell sowie Netzwerklösungen und eine Modellierung von Service-Szenarien. In Arbeitsbeschreibungspaketen wurden anschließend die TONIC-Ziele formuliert, wobei der Schwerpunkt auf der Auswertung der verschiedenen Zugangstechnologien zur Bereitstellung von Breitbanddiensten und auf Richtlinien zur Technologieauswahl lag.

Die Bewertung von WLAN und UMTS innerhalb der Ergebnisse des TONIC-Unternehmensmodells spricht für langfristige Vorteile, die sich zu den allgemeinen kurzfristigen Vorteilen addieren. Diese Ergebnisse stehen somit im Widerspruch zu einigen Ansichten, nach denen die Verbreitung der WLAN-Technologie dem 3G-Geschäft den Garaus machen wird. Wie die TONIC-Projektpartner weiter betonen, entbehren solche negativen geschäftlichen Erwartungen jeder Grundlage, insbesondere dann, wenn die langfristigen Vorteile des 2G-Markets weiterhin genutzt werden.

Kontaktangaben:

Ilari Welling
Nokia Research Center
Itämerenkatu 11-13
00180 Helsinki, Finland
Tel: +358-71-8036490, Fax: -6851
Email: ilari.welling@nokia.com

Ilari Welling | ctm
Weitere Informationen:
http://www.nokia.com

Weitere Berichte zu: Network Profitabilität TONIC UMTS WLAN

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Moderne Medientechnik im Atlasgebirge
17.08.2017 | Universität Siegen

nachricht Wissenschaftler entschlüsseln das „perfekte Selfie“
26.06.2017 | Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Im Focus: Quantensensoren entschlüsseln magnetische Ordnung in neuartigem Halbleitermaterial

Physiker konnte erstmals eine spiralförmige magnetische Ordnung in einem multiferroischen Material abbilden. Diese gelten als vielversprechende Kandidaten für zukünftige Datenspeicher. Der Nachweis gelang den Forschern mit selbst entwickelten Quantensensoren, die elektromagnetische Felder im Nanometerbereich analysieren können und an der Universität Basel entwickelt wurden. Die Ergebnisse von Wissenschaftlern des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel sowie der Universität Montpellier und Forschern der Universität Paris-Saclay wurden in der Zeitschrift «Nature» veröffentlicht.

Multiferroika sind Materialien, die gleichzeitig auf elektrische wie auch auf magnetische Felder reagieren. Die beiden Eigenschaften kommen für gewöhnlich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

»Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung

19.09.2017 | Veranstaltungen

Biowissenschaftler tauschen neue Erkenntnisse über molekulare Gen-Schalter aus

19.09.2017 | Veranstaltungen

Zwei Grad wärmer – und dann?

19.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

»Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung

19.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Zentraler Schalter der Immunabwehr gefunden

19.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Materialchemie für Hochleistungsbatterien

19.09.2017 | Biowissenschaften Chemie