Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ferienplanung mit WHAM

17.03.2004


Ein hochinnovatives System, bestehend aus einer Serviceplattform und einem Softwaremodul, verschafft Touristen und Reisenden künftig mehr Zeit und Informationen für ihre Urlaubsplanung.



Die meisten Touristen wenden eine Menge Zeit und Anstrengungen für die Planung und Organisation ihres Urlaubs auf. Nicht selten nimmt die Kommunikation mit Reisebüros, Fluggesellschaften und Hotels etliche Stunden in Anspruch, bis endlich das optimale Reiseziel und die günstigsten Ticketpreise gefunden sind. Doch jetzt schafft das von der EU finanzierte IST-Projekt WHAM Abhilfe: Dieses System stellt dem Reisenden über eine Serie von fortschrittlichen Softwaremodulen und Mehrwertdiensten überall und jederzeit ortsabhängige und kundenspezifisch aufbereitete Echtzeitinformationen rund um die Themen Tourismus und Reise zur Verfügung.



Das Projekt wurde in drei europäischen Pilotstandorten in Spanien, Griechenland und Finnland entwickelt und in sieben Arbeitspakete unterteilt. Bei WHAM werden Echtzeitdaten zu öffentlichen, privaten und sponsorenfinanzierten Informationen aus unterschiedlichen Quellen gesammelt, kategorisiert und in einer Datenbank gespeichert. Diese Daten werden dem Benutzer später per PC oder über mobile Endgeräte unabhängig von der Quelle und auf der Basis eines zuvor eingegebenen Benutzerprofils und bestimmter Präferenzen in einem einheitlichen Format präsentiert. Hier kann sich der Benutzer dann rund um die Uhr Informationen zur Vorbereitung oder Neuplanung seiner Reise ansehen und Einzelheiten zu den Unterbringungsmöglichkeiten und Verkehrsmitteln auf seiner vorgesehenen Reiseroute und am Reiseziel wie z.B. aktuelle Flug- und Fahrpläne abrufen.

Ein intelligenter Benachrichtigungsdienst bietet dem Benutzer außerdem die Möglichkeit, sich je nach Bedarf und persönlichen Präferenzen Kurzinformationen - beispielsweise zu Veranstaltungen oder Serviceangeboten - in Form von SMS-Nachrichten zusenden zu lassen. Ein allgemeines Nachrichtenforum gestattet es den Benutzern, per Internet offen ihre Meinungen zu äußern und sich auch Mitteilungen früherer Benutzer anzusehen. Daneben bietet ein intelligenter Mehrwertdienst fortschrittliche Möglichkeiten zur Interaktion zwischen den Kunden und den Anbietern der einzelnen Dienste.

Die Abteilung Tourismusförderung des Touristenbüros für den Großraum Madrid (TURMADRID) in Spanien, das Levi Ski Resort in Finnland und das Organisationskomitee für die Olympischen Spiele in Athen 2004 haben bereits lebhaftes Interesse an einer möglichen Nutzung der WHAM-Services bekundet. Das Projekt eignet sich anscheinend auch hervorragend zur Bereitstellung anderer Informationen, von Restaurantpreisen und -menüs über Hotelinformationen und Fahrplänen bis hin zu Informationen über Museen, Opernaufführungen und Ausstellungen. Die europäischen Bürger entwickeln sich heute zu immer eifrigeren Globetrottern, und im selben Maße wird auch ihrem Bedarf an umfassenden, präzisen und zuverlässigen Informationen künftig immer größere Bedeutung für die Verbesserung ihrer Lebensqualität zukommen.

Kontakt:

Antonio Marques
ETRA I+D, Research and Development Department
147, Tres Forques, 46014 Valencia, Spanien
Tel: +34-96-3134082, Fax: -3503234
Email: amarques.etra-id@grupoetra.com

Antonio Marques | ctm
Weitere Informationen:
http://www.etra.es

Weitere Berichte zu: Ferienplanung Mehrwertdienst Reisende WHAM

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Moderne Medientechnik im Atlasgebirge
17.08.2017 | Universität Siegen

nachricht Wissenschaftler entschlüsseln das „perfekte Selfie“
26.06.2017 | Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Höher - schneller - weiter: Der Faktor Mensch in der Luftfahrt

20.09.2017 | Veranstaltungen

Wälder unter Druck: Internationale Tagung zur Rolle von Wäldern in der Landschaft an der Uni Halle

20.09.2017 | Veranstaltungen

7000 Teilnehmer erwartet: 69. Urologen-Kongress startet heute in Dresden

20.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Drohnen sehen auch im Dunkeln

20.09.2017 | Informationstechnologie

Pfeilgiftfrösche machen auf „Kommando“ Brutpflege für fremde Kaulquappen

20.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Frühwarnsystem für gefährliche Gase: TUHH-Forscher erreichen Meilenstein

20.09.2017 | Energie und Elektrotechnik