Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Leitfaden zum Einsatz von "Web Services"

18.07.2003


Seit September 2002 leitet Fraunhofer IAO am Europäischen Komitee für Normung (CEN) in Brüssel die Projektgruppe "Web Services". Das Ziel des internationalen Projekts ist die Entwicklung eines Leitfadens auf Basis zweier "CEN Workshop Agreements" (CWA).



Die effektive Integration zwischenbetrieblicher Geschäftsprozesse ist der entscheidende Erfolgsfaktor im Electronic Business. Web-Service-Technologien, kurz "Web Services" genannt, ermöglichen diese Kommunikation zwischen verschiedenen Business-Anwendungen über das Internet.

... mehr zu:
»CEN »CWA »Verbund »Web-Service


Der Verbund besteht aus Partnern drei europäischer Länder, darunter die Netherlands Organisation for Applied Scientific Research (TNO) und die Universität Oldenburg. Das Ziel des internationalen Projekts ist die Entwicklung eines Leitfadens auf Basis zweier "CEN Workshop Agreements" (CWA). Anwender können auf Grundlage dieses Leitfadens entscheiden, welche Web-Service-Technologie für ihre Zwecke angebracht ist.

Das erste CWA-Dokument fokussiert Standardisierungsaspekte im Umfeld von Web Services. Neben den informationstechnischen und betriebswirtschaftlichen Anforderungen erhalten Anwender im ersten CWA auch einen Überblick über derzeit existierende Spezifikationen. Analysekriterien, wie z. B. sicherheits- und qualitätsrelevante Aspekte, ermöglichen auch Neueinsteigern eine Bewertung des State-of-the-Art. Außerdem werden Software-Architekturen und Entwicklungsplattformen für Web Services exemplarisch vorgestellt. Abschließend werden Verbesserungspotenziale der Web-Service-Technologien identifiziert.

Das zweite CWA greift diese Ergebnisse auf und behandelt Erfahrungen beim Einsatz von Web Services in ausgewählten Bereichen. Dazu gehören u. a. die Integration von Portalanwendungen in ein SAP-R/3-System, zwischenbetriebliche Logistikprozesse und die öffentliche Vergabe von Aufträgen. Das Dokument empfiehlt abschließend, wie man Web Services optimal einsetzt und wo dabei die Probleme sowie zukünftiges Standardisierungspotenzial liegen.

Beide CWAs stehen ab Oktober im Internet auf der Homepage des CEN als kostenloser Download zur Verfügung. Wie bei diesem "Public Review"-Verfahren versteht sich die Arbeitsgruppe auch sonst als offenes Forum: Interessierte können daher gemäß den Mitgliedsbestimmungen des CEN dem Verbund beitreten.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:

Fraunhofer IAO
Dr. Boris Otto
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon: 0711 - 970-2369, Fax: -5111
E-Mail: Boris.Otto@iao.fraunhofer.de

Dipl.Ing. (FH) Juliane Segedi | idw
Weitere Informationen:
http://www.cenorm.be/isss/Workshop/ec/Projects/Running/Webservices.htm

Weitere Berichte zu: CEN CWA Verbund Web-Service

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Auf Videokacheln basierendes DASH Streaming für Virtuelle Realität mit HEVC vom Fraunhofer HHI
03.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut

nachricht Virtuell und 360°: die Zukunft bewegter Bilder
04.10.2016 | Fachhochschule St. Pölten

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Scientists spin artificial silk from whey protein

X-ray study throws light on key process for production

A Swedish-German team of researchers has cleared up a key process for the artificial production of silk. With the help of the intense X-rays from DESY's...

Im Focus: Forscher spinnen künstliche Seide aus Kuhmolke

Ein schwedisch-deutsches Forscherteam hat bei DESY einen zentralen Prozess für die künstliche Produktion von Seide entschlüsselt. Mit Hilfe von intensivem Röntgenlicht konnten die Wissenschaftler beobachten, wie sich kleine Proteinstückchen – sogenannte Fibrillen – zu einem Faden verhaken. Dabei zeigte sich, dass die längsten Proteinfibrillen überraschenderweise als Ausgangsmaterial schlechter geeignet sind als Proteinfibrillen minderer Qualität. Das Team um Dr. Christofer Lendel und Dr. Fredrik Lundell von der Königlich-Technischen Hochschule (KTH) Stockholm stellt seine Ergebnisse in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften vor.

Seide ist ein begehrtes Material mit vielen erstaunlichen Eigenschaften: Sie ist ultraleicht, belastbarer als manches Metall und kann extrem elastisch sein....

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neuer Algorithmus in der Künstlichen Intelligenz

24.01.2017 | Veranstaltungen

Gehirn und Immunsystem beim Schlaganfall – Neueste Erkenntnisse zur Interaktion zweier Supersysteme

24.01.2017 | Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Interview mit Harald Holzer, Geschäftsführer der vitaliberty GmbH

24.01.2017 | Unternehmensmeldung

MAIUS-1 – erste Experimente mit ultrakalten Atomen im All

24.01.2017 | Physik Astronomie

European XFEL: Forscher können erste Vorschläge für Experimente einreichen

24.01.2017 | Physik Astronomie