Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Statistischer Remultiplexer zur Maximierung von Bandbreitenkapazität

15.07.2003


Ein statistischer Remultiplexer ist ein System zum Multiplexen von Internet- und Multimedia-Datenverkehr mit MPEG-Fernsehprogrammen. Dadurch entsteht ein digitales Bündel von Multimedia-Diensten, mit dem einerseits die verfügbare Bandbreite optimal ausgenutzt und andererseits eine hohe Qualität der übertragenen audiovisuellen Daten aufrechterhalten wird.



Auf dem von scharfem Wettbewerb geprägten Markt für Fernsehprogramme müssen die Konkurrenten Programmvielfalt, überlegene Video- und Audioqualität sowie leicht handhabbare Schnittstellen bieten, um die Treue ihrer Kunden zu erhalten oder neue Kunden zu gewinnen. Digitale Übertragungsverfahren für Audio- und Videodienste bieten den Vorteil, dass sie weniger Bandbreite und Infrastruktur als andere Medien erfordern. Das Ironische daran ist jedoch, dass die Nachfrage nach immer mehr Diensten zu immer höheren Anforderungen bezüglich der verfügbaren Bandbreite führt und somit den Aufwand je Programm erhöht.



Im Projekt MAMBO hat man sich dieser Probleme angenommen und ein innovatives System vorgeschlagen, das eine optimierte Zuordnung von Bandbreite zu einzelnen Diensten wie z.B. dem Internet-Zugang, Video-on-Demand (VoD), Unterhaltungssendungen und interaktiven Funktionen gestattet. Das System basiert auf einem statistischen Remultiplexer, der in der Lage ist, sowohl Internet- als auch Multimedia-Datenverkehr zusammen mit MPEG-Fernsehprogrammen im Multiplexverfahren zu übertragen.

Auf diese Weise erzeugt der Remultiplexer ein digitales Datenbündel, das digitale Fernsehprogramme sowie Internet- und Multimediadienste mit der jeweils maximal verfügbaren Bitrate enthält. Beim Remultiplexer handelt es sich um eine PC-basierte Hardwarekomponente, die aus vorhandenen digitalen und bereits komprimierten Videosignalen einen ausgangsseitigen Datenstrom mit fester Bitrate erzeugt. Er generiert im Echtzeit-Multiplexverfahren verschiedene Dienste wie z.B.DVB (Digital Video Broadcasting), IP oder DVD und erzeugt so DVB- oder IP-Datenbündel ("Bouquets").

Das System bietet nicht nur die Möglichkeit zur Übertragung der maximalen Zahl von Diensten, sondern auch hohe Flexibilität bei der Programmierung und die Möglichkeit zum dynamischen und nahtlosen Umschalten. Überdies gewährleistet es, dass alle diese Dienste stets entzifferbar bleiben. Mit dieser Lösung steht Dienstanbietern und Funknetzbetreibern ein flexibles und kosteneffektives Verfahren zum Management von komprimierten digitalen Diensten zur Verfügung, das für eine Maximierung der Bandbreitenkapazität und die Aufrechterhaltung einer hohen Qualität der angebotenen Dienste sorgt.

Kontakt:

Thales Broadcast & Multimedia
Laurent Roul, R&D Engineer
40, rue de Bray, 35510 Cesson-Sevigné, France
Tel: +33-2-99227330
Fax: +33-2-99227931
Email: Laurent.roul@thales-bm.com

| ctm
Weitere Informationen:
http://www.thales-bm.com

Weitere Berichte zu: Bandbreite Bandbreitenkapazität Internet Maximierung Remultiplexer

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Moderne Medientechnik im Atlasgebirge
17.08.2017 | Universität Siegen

nachricht Wissenschaftler entschlüsseln das „perfekte Selfie“
26.06.2017 | Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Scharfe Röntgenblitze aus dem Atomkern

17.08.2017 | Physik Astronomie

Fake News finden und bekämpfen

17.08.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Effizienz steigern, Kosten senken!

17.08.2017 | Messenachrichten