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Websurvey - Universität Erfurt untersucht Messenger-Programme

07.04.2003


Eine Gruppe Studierender der Kommunikationswissenschaft der Universität Erfurt untersucht jetzt in einer aktuellen Studie die Nutzung von Messenger-Programmen, wie z.B. ICQ oder des T-Online Messengers (TOM). Mit diesen Programmen haben Internetnutzer die Möglichkeit synchron über den PC miteinander zu kommunizieren. Ein Messenger ist eine Art Chatraum für zwei Personen. Er bietet neben dem Gespräch mit Personen, die man kennt und die man auf eine Freundesliste setzen kann auch die Option, fremde Personen anzuschreiben die man über das Messengernutzer-Verzeichnis einsehen kann.


Die von T-Online unterstützte Studie ist die erste größere Untersuchung dieser Art in Deutschland. Sie beschäftigt sich unter anderem damit wer Messenger nutzt, wofür Messenger genutzt und wie sie von den Nutzern bewertet werden. Diese Daten wurden bisher vor allem in den USA erhoben und wissenschaftlich bearbeitet, nun soll dies das erste Mal innerhalb eines größeren Rahmens auch in Deutschland geschehen. Insbesondere weil Messenger innerhalb der letzten Jahre einen großen Zulauf verzeichnen konnten und sich gerade bei jungen Leuten immer größerer Beliebtheit erfreuen.

Durch die Teilnahme an einer Online-Befragung unter http://www.messenger-studie.de kann man zum Erfolg des Forschungsvorhabens beitragen, und sich durch die einfache Beantwortungen von Fragen wie "Wofür nutzen Sie den Messenger?" oder "Wie lange nutzen Sie schon Messenger?" attraktive Gewinnchancen sichern. Verlost wird unter anderem ein Iiyama-Flatscreen-Monitor. Alle Daten werden anonym aufgenommen und ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke eingesetzt.


Die Projektstudienphase ist eine Besonderheit des praxisorientierten kommunikationswissenschaftlichen Studiums in Erfurt. Gruppen von fünf bis acht Studenten im fünften Fachsemester wenden ihr erworbenes Fach- und Methodenwissen sowie ihre Fähigkeiten im Projektmanagement in der eigenständigen Konzeption und Umsetzung eines zweisemestrigen Forschungsprojekts an. Für und mit einem Projektpartner wird - unterstützt von Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern - eine wissenschaftliche Arbeit mit Praxisorientierung erarbeitet.


Jens Panse | idw
Weitere Informationen:
http://www.hirschauflichtung.de

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