Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Online-Werbung macht Cross Media Kampagnen noch effektiver

18.11.2002


Neue EIAA-Studie belegt starke Synergieeffekte bei gleichzeitiger Internet- und Fernsehwerbung.



Internetwerbung wirkt - besonders im Verbund mit anderen Medien! Das belegt die neueste, heute von der European Interactive Advertising Association (EIAA) in Frankfurt vorgestellte Studie zu Cross Media Kampagnen. Durch den Einsatz von Online-Werbung lassen sich Reichweite und Branding Metrics medienübergreifender Kampagnen signifikant steigern. Erstmals konzentrierte sich die Untersuchung des europaweiten Projektes auf den deutschen Werbemarkt und liefert bereits in der ersten Stufe aufschlussreiche Resultate für Werbetreibende.



Untersucht wurde der Werbemarkt in Deutschland am Beispiel von sechs medienübergreifenden Kampagnen von Markenartiklern wie Sony Ericsson, E-Plus und Johnson&Johnson. Zur Erhebung der Daten dienten User-Tagebücher, in denen die Teilnehmer ihre Nutzungsgewohnheiten und Online-Erfahrungen aufzeichneten.

Idealkombination Internet und Fernsehen

Bemerkenswert ist vor allem die Erhöhung der Reichweite durch Online-Werbung. Das Ergebnis der Fernsehwerbung (48 Prozent) steigerte sich durch den flankierenden Einsatz von Werbemaßnahmen im Internet um 16 Prozent.

Außerdem zeigte sich, dass eine Kombination von Online- und Fernsehwerbung die Werbewirksamkeit vervielfachte. Hatten die Befragten die Werbung ausschließlich im Internet gesehen, steigerte sich die nicht gestützte Wiedererkennung um 4,7 Prozent. Wurde die Werbung ausschließlich über das Fernsehen ausgestrahlt, ergab sich eine Steigerung der Wiedererkennung von 21,7 Prozent. Durch die Kombination von Fernseh- und Internetwerbung steigerte sich der Wiedererkennungseffekt dagegen um 31,2 Prozent. Dieser Multiplikationseffekt belegt die starken Synergien zwischen den beiden Medien. Die prozentualen Angaben basieren auf einem Vergleich mit einer Kontrollgruppe, die während der Laufzeit keinen Kontakt mit den Fernseh- bzw. den Online-Kampagnen hatte.

"Die ersten Ergebnisse der EIAA-Studie belegen eindeutig die Wirksamkeit des Internets als Bestandteil medienübergreifender Werbekampagnen, sowohl im Hinblick auf seine Reichweite als auch in Hinsicht auf Markenbildung. Weitere Projektphasen werden nachhaltige Diskussionspunkte wie die relative Kosteneffizienz der einzelnen Medien angehen, die unser Marktwachstum bis heute eingeschränkt haben. Die bahnbrechende Grundlagenforschung des EIAA ist der erste wichtige Schritt, um Online-Werbung zu fördern und ihren Anteil am gesamten Werbeaufkommen zu steigern," kommentiert Michael Kleindl, EIAA Vorsitzender und CEO der AdLINK Internet Media AG die Ergebnisse.

Für Christian Muche, Commercial Director von Yahoo! Deutschland, unterstreichen die Ergebnisse den berechtigten Anspruch der Online-Werbung auf eine stärkere Rolle im Media-Mix. "Planungssicherheit und einheitliche Standards in der Reichweitenforschung sind angesichts der nachgewiesenen Effizienz von Online-Werbung dringender denn je", fordert Muche. Erst dann lasse sich das enorme Potenzial von Online-Werbung voll ausschöpfen. Dieses ist enorm: Laut Marktforschungsinstitut Jupiter Media Matrix wird der Marktwert der Online-Werbung von heute 1,186 Millionen Euro auf 3,595 Millionen im Jahr 2007 anwachsen.

Patricia Rohde | Yahoo!
Weitere Informationen:
http://de.docs.yahoo.com/press/index.html

Weitere Berichte zu: EIAA Fernseh Fernsehwerbung Online-Werbung Reichweite

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Warum wechseln Menschen ihre Sprache?
14.03.2017 | Universität Wien

nachricht Auf Videokacheln basierendes DASH Streaming für Virtuelle Realität mit HEVC vom Fraunhofer HHI
03.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise