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Heidelberger Geologen auf der Suche nach einem erdähnlichen Planeten

10.06.2008
Dr. Mario Trieloff vom Mineralogischen Institut der Universität Heidelberg geht mit Hilfe von Meteoriten der Frage nach, wie erdähnliche Planeten entstehen können

Von Berichten über ein neues Institut zum Schutz von Geistesblitzen über die Eurobot bei der SRH in Heidelberg bis hin zu einer Reportage über Geologen, die sich an der Suche nach einem erdähnlichen Planeten beteiligen, reicht die Palette der Themen der neuen Sendung von Campus-TV.

Im Programm RNF-PLUS des Rhein-Neckar Fernsehens über den Satelliten Astra und in den Kabelnetzen der "Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar" zeigt Campus-TV außerdem zur besten Sendezeit ab Donnerstag, 12. Juni 2008, einen Bericht über ein neues Verfahren zur Behandlung von Leberkrebs.

Wer kennt sie nicht die Frage, ob es auf anderen Planeten Leben gibt, wie wir es auf der Erde kennen. Die stärksten Teleskope der Erde suchen im Universum nach erdähnlichen Planeten. Einen ganz anderen Ansatz verfolgt man nun mit einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft bewilligten Programm, bei dem das Mineralogische Institut der Universität Heidelberg beteiligt ist. Dr. Mario Trieloff geht mit Hilfe von Meteoriten der Frage nach, wie überhaupt solche erdähnlichen Planeten entstehen können. Campus-TV gibt Einblicke in eine faszinierende Welt.

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Man kann seine Ideen, sein geistiges Eigentum schützen, indem man es niemandem verrät. Will man es aber in die Praxis, möglichst gewinnbringend, umsetzen, wird das schon schwierig. Nicht jeder kann das so erfolgreich wie etwa Coca Cola, dessen Grundmixtur bis heute ein Geheimnis ist. Um Geistesblitze zu schützen, wurde an der Universität Mannheim das Interdisziplinäre Zentrum für Geistiges Eigentum gegründet, für das Professor Louis Pahlow die Federführung übernommen hat.

Eine Krebs-Diagnose ist immer niederschmetternd. Besonders, wenn trotz medizinischer Fortschritte keine Heilung in Aussicht ist. Für Menschen mit fortgeschrittenem Leberkrebs zum Beispiel gibt es nun immerhin eine neue Therapie, die viel versprechend ist und das Tumorwachstum zum Stillstand bringen kann. Diese so genannte SIR-Therapie wird von dem Team um Professor Stefan Schönberg am Universitätsklinikum Mannheim erstmals in der Metropolregion eingesetzt.

An der SRH Hochschule in Heidelberg fand jetzt die Eurobot-Weltmeisterschaft 2008 statt, die von einem Team um Professor Achim Gottscheber organisiert wurde. Es ist eine internationale Meisterschaft, bei der es darum geht, autonome Roboter zu konstruieren, die eine bestimmte, jedes Jahr wechselnde Aufgabe erfüllen. In diesem Jahr ging es um die so genannte "Mission to Mars". Die Teilnehmer kommen vor allem aus Europa, der Wettbewerb ist jedoch für Teams aus aller Welt offen.

Mit dabei auch wieder das "anderthalb-team" um Professor Michael Hausmann aus Heidelberg, das sich dieses Mal mit Dampfmaschinen befasst.

2008 neue Sendedaten für Campus-TV jede Woche: donnerstags um 19.30 Uhr, freitags um 19.30 Uhr, sonntags um 17.30 Uhr und um 20 Uhr und dienstags um 17. 30 Uhr.

Sponsoren von Campus-TV sind die gemeinnützige Klaus Tschira Stiftung in Heidelberg, der Mannheimer Schmierstoffhersteller Fuchs Petrolub AG, die SRH Heidelberg, die John Deere AG Mannheim und die Landesanstalt für Kommunikation (LfK) Stuttgart. Durch die Sendung führt Campus-TV-Redakteur Joachim Kaiser. Campus-TV im Internet: www.campus-tv.eu

Projektleiter der Universität Heidelberg:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-heidelberg.de
http://www.campus-tv.eu
http://www.uni-heidelberg.de/presse

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