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Elektronisches Unterschreiben wird von Trierer Telematik-Wissenschaftlern populär gemacht

14.06.2002


Mit einfach verständlichen Texten und bewegten bunten Bildern auf seiner Webseite www.ti.fhg.de will das gemeinnützige Trierer Institut für Telematik e.V. das Verständnis der Internet-Nutzer für Sicherheitsprobleme auf breiter Front stärken. Wer sensible Dokumente vertraulich via Internet übermitteln und dabei vor Veränderung schützen will, kann sich auf der neuen Webseite "Erklärungen und Definitionen" der Trierer Telematik-Wissenschaftler erläutern lassen, wie leicht man elektronische Unterschriften unter Dokumenten ausführt und prüft sowie Informationen ver- bzw. entschlüsselt. In einem "ABC der Telematik" werden rund 160 Fachbegriffe aus dem Bereich erklärt, wo Telekommunikation und Informatik miteinander ver-schmelzen - von A wie "Advanced Encryption Code" bis Z wie "Zwei-Schlüssel-Verschlüsselung".



"Noch immer unterschätzen die meisten Internet-Nutzer, welche Sicherheitsrisiken mit dem E-Mail-Austausch, dem Versenden und Empfangen elektronischer Dokumente oder dem Online-Abschluss von Verträgen - zum Beispiel Kaufverträgen - verbunden sind", sagt Professor Christoph Meinel (48), Direktor des gemeinnützigen Trierer Instituts für Telematik. Laien könnten die technischen und juristischen Konsequenzen oft gar nicht abschätzen. Deshalb habe es sich seine Hightechforschungseinrichtung zum Ziele gesetzt, die breite Öffentlichkeit in allgemein verständlicher Form über alle Aspekte der Internet-Sicherheit zu informieren. Einen Schritt in diese Richtung geht Prof. Meinel, der auch Lehrstuhlinhaber (C4) für Informatik an der Uni Trier ist, zum Beispiel dadurch, dass er seine derzeitige Vorlesung zum Thema "Informationssicherheit im Internet" übers World Wide Web allgemein zugänglich macht. Auch wer als Nicht-Student eigentlich gar keine Berechtigung zur Teilnahme an Uni-Veranstaltungen hat, kann sich so problemlos vom Heim- oder Büro-PC aus in die Trierer Internet-Vorlesung "einklicken" (www.tele-task.de).

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Ebenfalls ein Beitrag des Instituts für Telematik zum Sicherheitsbewusstsein der Internet-Nutzer ist die soeben veröffentlichte Studie "Digitale Signaturen". Sie führt auf, was alles an Sicherheitsanforderungen beim Einsatz digitaler Signaturen zu beachten ist und verschafft demjenigen einen aktuellen und kompakten Überblick, der sich über die vielen verschiedenen Anbieter, Hilfsmittel und Dienste fürs elektronische Unterschreiben informieren will. "Welche verschiedenen Arten von digitalen Signaturen existieren? Wieviel Anbieter entsprechender Soft- und Hardware gibt es auf dem Markt? Wie unterscheiden sich diese in Preisen und Leistungen? Wie funktioniert die digitale Signatur? Welche rechtlichen Anforderungen sind zu beachten? Diese und weitere Fragen beantwortet die übersichtliche Studie "Zertifizierungsdienste-Anbieter in Deutschland", die zum Preis von 200 Euro beim Institut für Telematik in Trier bestellt werden kann (www.ti.fhg.de, Bahnhofstraße 30-32, 54292 Trier, Telefon 0651 97551-0, Telefax 0651 97551-12).


Hans-Joachim Allgaier | idw
Weitere Informationen:
http://www.ti.fhg.de

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