Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Virtuelle Hotels - die Geschäftsidee eines Berliner Dozenten zieht Kreise

05.06.2002


Ohne Komfortverzicht Reisekosten senken - Studenten lernen die Praxis kennen


"Eigentlich war das Virtuelles Hotel nur ein Referenzprojekt, ein Dummie.", so Ingo Julien Jordan, Geschäftsführender Gesellschafter der HGS Ideenkontor GmbH. Sehr rasch stellte sich heraus, dass diese Vision einen immer stärker werdenden Markt befriedigen kann. So wurde das "Virtuelle Hotel" dann am Markt platziert. Das Modellunternehmen im Internet erhielt ein reales Angebot, eine Mitarbeiterstruktur und wurde mit einem Plan zur permanenten Weiterentwicklung versehen.

Ingo Julien Jordan unterrichtet nebenberuflich an der Europa- Universität Viadrina in Frankfurt/Oder Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Kultur- und Tourismusmarketing und EU- Informationsmanagement. Seine Unternehmensberatung ist spezialisiert auf die Beratung von KMU in Marketing und EU-Belangen. Jordan strebt vom Fördermittel-Lobbying bis hin zur Informationsbeschaffung stets für seine Mandanten das Optimum an - eines seiner Merkmale aufgrund seiner früheren Tätigkeit in Brüssel. Da ca. 80% der nationalen Gesetze mittlerweile von "Brüssel" gemacht werden, ist es im Hinblick auf Investitionen immens wichtig, frühzeitig zu wissen, was auf ein Unternehmen zukommt. Der zweite Bereich der HGS sind IT- Dienstleistungen. Abteilungsleiter Sven Schrodt machte bei seinen etwa 200 realisierten Internetprojekten folgende Erfahrung: Es ist schwierig, einem Interessenten die Möglichkeiten wirtschaftlicher Vorteile einiger IT-Lösungen zu demonstrieren, ohne die Interna bereits realisierter Kunden-Projekte zu streifen. Also musste ein Referenzprojekt her: Das Virtuelle Hotel.


Das Konzept ist ebenso einfach wie erfolgreich: Es bietet die Alternative zu Hotel und Privatquartier ohne zu diesen in direkten Wettbewerb zu treten. Auf den Internetseiten des Tochterunternehmens (www.berlinappartment.de) findet der Gast die "Hotelzimmer" in Form von Appartements und Wohnungen (22 bis 240m²) im ganzen Stadtgebiet verteilt. Er kann diese sehr hochwertigen Appartements nicht nur online buchen, sondern erhält auch telefonische Beratung fast rund um die Uhr. Dieser Service steht den Gästen ebenso nach der Ankunft und der persönlichen Begrüßung vor Ort zur Verfügung. Alle Informationen erhält der Gast vom "elektronischen Pförtner". Wer es lieber persönlich mag oder ausführliche Betreuung wünscht, findet an der Rezeption am Friedrichstadtpalast auch "echte" / reale Menschen - für Informationen oder individuelle Stadtführungen.

Die Vorteile für den Gast liegen auf der Hand: Die Individualität des Privatquartiers verbunden mit der Betreuung wie im Hotel. Nur der Preis fällt aus dem Rahmen: Beispielsweise zahlen zwei Personen im Fünfbettzimmer der Berliner Jugendherberge beinahe EUR 45,00. Ein Appartement bei HGS kostet durchschnittlich EUR 60,00/Nacht. Da die Beherbergung mittlerweile einer größten Kostenpunkte bei Privat- und Geschäftsreisenden ist, werden so die Etats ohne Komforteinbußen sinnvoll geschont.

Das Konzept dieses Referenzprojekts ist so erfolgreich, dass Jordan seine nächsten Expansionsschritte verrät: "Ab Anfang Juni 2002 gibt es in Berlin ein zweites Unternehmen, speziell für Geschäftsreisende (www.professionalhome.de). Hier können diese neben der Unterkunft im Appartement oder Hotel auch Autos, Tagesbüros, Präsentationsräume, Fahrer, Sekretärin, etc. buchen. Gleichfalls sind ab Anfang Juni über 60 Häuser und Appartements in allen Lagen und Kategorien auf Ibiza im Angebot (www.e-casa.de)." Zum Jahreswechsel wird am Bürostandort des Unternehmens in Brüssel eine weitere Auslandsniederlassung entstehen.

Mittlerweile gibt es schon Dialoge mit den ersten Kommunen, die das System für lokale Beherbergungsbetriebe übernehmen möchten. Jordans Studenten sind begeistert: Sie erleben unmittelbar, wie die Expansion verläuft und welcher Erfolg die verschiedenen unternehmerischen Entscheidungen haben. Von einer solchen praxisnahen Ausbildung versprechen sich sowohl Studenten als auch Hochschule bessere Startchancen in den Arbeitsmarkt.

Contact:
Ingo Julien Jordan HGS Ideenkontor GmbH Johannisstrasse 20 D-10117 Berlin
Telefon: +49 30 726 19 40 11
Facsimile: +49 30 726 19 40 12
Cellular: +49 178 70 70 888
e-mail: jordan@hgs-berlin.de

| Mail2Presse.com
Weitere Informationen:
http://www.hgs-berlin.de

Weitere Berichte zu: Appartement Referenzprojekt Virtuell

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Warum wechseln Menschen ihre Sprache?
14.03.2017 | Universität Wien

nachricht Auf Videokacheln basierendes DASH Streaming für Virtuelle Realität mit HEVC vom Fraunhofer HHI
03.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise