Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Google unangefochtener Such-Marktführer

13.12.2007
Klarer Spitzenreiter sowohl bei Anteil als auch Reichweite

Google hat in den USA einen Anteil von fast zwei Dritteln am Gesamtvolumen der Online-Suchen, und damit mehr als das Dreifache des ersten Verfolgers Yahoo. Das geht aus Zahlen des Online-Marktforschers Hitwise hervor. Auch bei der Reichweite liegt Google voran. Der Unterschied ist dabei deutlich geringer, wie Zahlen von Nielsen Online zeigen.

Hitwise gibt in seinen Zahlen direkt den Anteil am gesamten Suchvolumen wieder. Im November 2007 lag Google mit 65,1 Prozent klar voran. Yahoo als Zweitplazierter kommt auf weniger als ein Drittel dieses Anteils (21,21 Prozent), schon der Dritte MSN/LiveSearch liegt mit 7,09 Prozent im einstelligen Prozentanteils-Bereich. An vierter Stelle liegt Ask.com, andere Anbieter sind kaum von Bedeutung. Googles Anteil und Vorsprung sind damit gegenüber November 2006 gestiegen.

Die von Nielsen ausgewiesene Reichweite gibt an, welcher Anteil an web-aktiven Usern eine Suchmaschine zumindest ein Mal im Beobachtungszeitraum genutzt hat. Hier lag Google im Oktober 2007 in den USA mit 66,3 Prozent ebenfalls in Front, doch der Abstand zu Yahoo (35,6 Prozent) und MSN/LiveSearch (knapp 30 Prozent) erweist sich als wesentlich geringer. An vierter Stelle kommt hier interessanter Weise wieder Google, mehr als ein Fünftel der User nutzt den Image Search. Mit Ask.com und AOL Search haben noch zwei weitere Anbieter zumindest zweistellige Prozent-Reichweiten.

... mehr zu:
»Google »MSN/LiveSearch »Online »Yahoo

"Die Ergebnisse von Nielsen Online sind unabhängig davon, ob ein Anbieter sich messen lassen möchte oder nicht", betont Andreas Gutjahr, Sprecher für Nielsen Online, gegenüber pressetext. Das verleiht den Nielsen-Zahlen für Deutschland zusätzliches Gewicht. Hier liegt Google nämlich noch weiter voran, rund drei von vier Usern nutzen die Google-Suche. An zweiter Stelle folgt der Image Search mit auch hier etwas mehr als einem Fünftel der Nutzer. Einzig MSN/LiveSearch kommt mit 11,8 Prozent ebenfalls in den zweistelligen Bereich. Hinter Yahoo liegt mit der T-Online-Suche (7,1 Prozent) ein regionaler Dienst auf Platz fünf.

Statistiken für den Anteil am Such-Volumen sind in Deutschland schwieriger zu finden. Mit PrimaWebtools http://www.primawebtools.de und WebHits http://www.webhits.de sind zwei Anbieter von Webservices für ihre Auswertungen bekannt. Sie erfassen allerdings nicht notwendiger Weise nur Deutschland, ferner stellt sich die Frage, wie repräsentativ sie sind. WebHits weist aktuell einen Google-Marktanteil von 89,2 Prozent aus, nutzt allerdings nur 46.100 Suchenanfragen für die Statistik. PrimaWebtools nutzt knapp 1.800 Counter-Accounts, um jeweils zum Monatsersten eine Suchmaschinen-Statistik zu erstellen. Über 880.000 Datensätze weisen im November 2007 für Google selbst 80,2 Prozent, für die Google Bildersuche weitere 12,7 Prozent Anteil aus. Beide Statistiken reihen Yahoo und AOL vor MSN/LiveSearch. Als "grobe Orientierung", wie ein Google-Sprecher sie gegenüber pressetext bezeichnet, erscheinen die Werte geeignet.

Thomas Pichler | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.hitwise.com
http://www.nielsen-netratings.com

Weitere Berichte zu: Google MSN/LiveSearch Online Yahoo

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Warum wechseln Menschen ihre Sprache?
14.03.2017 | Universität Wien

nachricht Auf Videokacheln basierendes DASH Streaming für Virtuelle Realität mit HEVC vom Fraunhofer HHI
03.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Von Agenten, Algorithmen und unbeliebten Wochentagen

28.03.2017 | Unternehmensmeldung

Hannover Messe: Elektrische Maschinen in neuen Dimensionen

28.03.2017 | HANNOVER MESSE

Dimethylfumarat – eine neue Behandlungsoption für Lymphome

28.03.2017 | Medizin Gesundheit