Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

InformationsmanagerInnen und Biomedizinische AnalytikerInnen erarbeiten interdisziplinäre E-Business-Anwendung

11.10.2010
In einem interdisziplinären und fachbereichsübergreifenden Projekt haben die Studiengänge „Informationsmanagement“ und „Biomedizinische Analytik“ der FH JOANNEUM erfolgreich einen Business Case zum neuen Metabolomik-Labor entworfen.

Neues Thema als Herausforderung

Studierende des Master-Studiums „Informationsmanagement“ der FH JOANNEUM wurden im Rahmen der Lehrveranstaltung „E-Business-Anwendungen“ mit dem Business Case sowie der Entwicklung des CI/CD und der technischen Umsetzung eines Wissensmanagementsystems für das Metabolomik-Labor des Studiengangs „Biomedizinische Analytik“ beauftragt.

In dieser Lehrveranstaltung setzen die Studierenden eines ganzen Jahrgangs das in ihrer gesamten Studienzeit erworbene Wissen ganzheitlich ein und erarbeiten die Lehrinhalte in einem großen Projektteam gemeinsam mit ihren Studienkolleginnen und –kollegen.

Die große Herausforderung dabei: der Business Case wurde zu einem für die „Informationsmanagement“-Studierenden völlig neuen Thema erarbeitet. Das von der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) geförderte Labor für Metabolomik ermöglicht auf dem neuesten Stand der Technik instrumentelle Analyseverfahren in der biomedizinischen Forschung mit Werkzeugen, die beispielsweise bei der Früherkennung von Krankheiten, beim Screening von Drogen oder bei der Qualitätskontrolle im pharmazeutischen Bereich eingesetzt werden.

Unterschiedliche Denkweisen

Die Aufgaben der Studierenden von „Informationsmanagement“ reichten beim Business Case zum Metabolomik-Labor von einem Marketing-Konzept, einer Konkurrenzanalyse und einer Kostenrechnung bis hin zur Analyse und dem Design von Kernprozessen und der Entwicklung eines Webportals, das für die Interaktion mit Kunden sowie für das interne Wissensmanagement eingesetzt werden kann. „Besonders interessant zeigte sich die Kommunikation der ‚Informationsmanagement’-Studierenden mit den Studierenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ‚Biomedizinische Analytik’, da oft unterschiedliche Denkweisen aus verschiedenen Disziplinen aufeinander trafen“, erzählt Erwin Zinser, Lehrender und Projektleiter. Ein besonderer Mehrwert für die Studierenden lag dementsprechend auch in der Persönlichkeitsentwicklung, da sie die im Studium erworbenen Soft Skills einsetzen und erweitern konnten.

Erwin Zinser: „Das Anbieten von zukunftsweisenden didaktischen Konzepten ist eine Stärke der anwendungsorientierten Ausbildung einer Fachhochschule. Dieses interdisziplinäre Projekt beweist eindrucksvoll, welcher unschätzbare Mehrwert durch horizontale Vernetzung von Kompetenzen weit über die fachspezifischen Grenzen einzelner Studiengänge hinaus erzielbar ist. Somit sind Absolventinnen und Absolventen unseres Hauses für die Herausforderungen im Berufsleben bestens vorbereitet.“

Kathrin Podbrecnik | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-joanneum.at/aim
http://www.fh-joanneum.at/bio

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Interdisziplinäre Forschung:

nachricht Neues Labor für die Aufbautechnik von ultradünnen Mikrosystemen
21.02.2017 | Hahn-Schickard

nachricht 36 Forschungsprojekte zu Big Data
21.02.2017 | Schweizerischer Nationalfonds SNF

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Interdisziplinäre Forschung >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie