Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BMBF-Förderung: Eine Million Euro für "TUCnet"

15.05.2002


"TUCnet"-Koordinator Dr. Olaf Gierhake (links) und der Rektor der TU Chemnitz, Prof. Dr. Günther Grünthal, freuen sich über die Förderzusage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. (Foto: TU Chemnitz)


Unternehmer-Netzwerk der TU Chemnitz siegt im EXIST-Transfer-Wettbewerb


Das von der TU Chemnitz initiierte Unternehmer-Netzwerk "TUCnet" wird in den nächsten drei Jahren mit rund einer Million Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziell unterstützt. Gestern erhielt "TUCnet" als Sieger des bundesweiten EXIST-Transfer-Wettbewerbes eine Förderzusage und konnte sich damit gegen rund 50 Mitbewerber durchsetzen.

"Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg, zeigt er doch einmal mehr, dass wir in Chemnitz in Sachen Technologietransfer und Gründerförderung auf dem richtigen Weg sind", sagte der Rektor der Technischen Universität Chemnitz, Prof. Dr. Günther Grünthal, nach Bekanntgabe der Entscheidung. Ziel des Unternehmer-Netzwerkes "TUCnet" ist es, Firmengründungen aus dem Umfeld der Chemnitzer Universität, der Fachhochschulen Zwickau und Mittweida sowie anwendungsorientierter Forschungseinrichtungen zu stimulieren und beratend zu begleiten. Zu diesem Zweck werden Anlaufstellen direkt bei den beteiligten Hochschulen eingerichtet, um eine bestmögliche Betreuung und kurze Wege zu gewährleisten.


Das neue Gründernetzwerk "TUCnet" will das bereits vorhandene Beratungsangebot für Jungunternehmer nicht ersetzen, im Gegenteil: "Wir verstehen uns als Mittler, der auf die regionalen Beratungsangebote verweist und ergänzt, wo es nötig ist", erläutert Dr. Olaf Gierhake, der den Antrag für "TUCnet" ausgearbeitet hat und ihn im Beisein des Rektors vor dem Entscheidungsgremium in Berlin erfolgreich präsentieren konnte. "Auf diese Weise begleiten wir die Gründung und die ersten Jahre eines jungen Technologieunternehmens eher als Partner und weniger als Berater", so Dr. Gierhake, der selbst bereits eine Reihe von Unternehmen gegründet und erfolgreich aufgebaut hat und derzeit die im Wiederbesetzungs-Verfahren befindliche "Gründer-Professur" der TU Chemnitz vertritt.

Ein erstes Spin Off-Unternehmen von "TUCnet" hat sich schon formiert. Es heißt "audimax management consulting group" (AMCG) und wurde von sieben Chemnitzer Studenten verschiedener Fachrichtungen gegründet. Gemeinsam mit "TUCnet"-Koordinator Dr. Gierhake bemühen sich die AMCG-Mitstreiter in Zukunft um Beratungsaufträge in der lokalen Wirtschaft, die sie in interdisziplinär besetzten Arbeitsgruppen bearbeiten werden.

Nach der Förderzusage durch das Bundesministerium geht für "TUCnet" nun die Arbeit in den nächsten Monaten richtig los. Interessenten aus Südwestsachsen, die sich als potenzielle Mitarbeiter, Gründer, Unternehmer, Sponsoren und Kooperationspartner an "TUCnet" beteiligen wollen, können sich direkt an Dr. Gierhake unter olaf.gierhake@web.de wenden.
Auch der Postweg ist möglich:
Technische Universität Chemnitz
Dekanat der Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik
Dr. Olaf Gierhake (TUCnet)
09107 Chemnitz
Telefon (01 72) 256 13 410 oder
per E-Mail olaf.gierhake@web.de

Alexander Friebel | idw

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Interdisziplinäre Forschung:

nachricht Speiseröhrenkrebs einfacher erkennen
06.03.2017 | Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

nachricht Neues Labor für die Aufbautechnik von ultradünnen Mikrosystemen
21.02.2017 | Hahn-Schickard

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Interdisziplinäre Forschung >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise