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Wismar mit Sonnenenergie und Wasserstoffzelle in Hannover auf der Messe Industrie HMI 2002

11.04.2002



Vom 15. bis 20. April 2002 wird man auf dem Landesgemeinschaftsstand "Zukunftsenergien Mecklenburg-Vorpommern" in Halle 13, Stand A 19 auch Vertreter der Hochschule Wismar antreffen und zu ihren Beiträgen befragen können.

Unter der organisatorischen Leitung der Innovationsagentur Mecklenburg-Vorpommern e.V. präsentiert sich unsere Hochschule neben Firmen, dem Umwelt- und Wirtschaftsministerium sowie zwei weiteren Hochschulen unseres Landes. Es werden technische Objekte und Konzepte zum Umgang mit regenerativen Energien aus- und vorgestellt.

Selbst Laien dürften anhand des Modells welches im Rahmen des EU-Forschungsprojektes "High Efficiency Holographic Optical Elements" genutzt wird, eine Vorstellung von den Zielen und ersten Ergebnissen des Projektes bekommen. So veranschaulicht dieses äußerlich einer Puppenstube ähn-liche Modell auch, wie "Holografisch Optische Elemente" in die Architektur integriert und zur Lichtlenkung bzw. Verschattung in Räumen eingesetzt werden können. Ein Einsatzgebiet dafür ist die Verbesserung der Tageslichtnutzung, wie Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Thomas Römhild und Mark Jentsch vom Fachbereich Architektur erläuterten.

Auf dem Gebiet der Brennstoffzellen- und Sensortechnologie hingegen sind die von Frau Dr. Marion Wienecke betreuten Arbeiten angesiedelt. Brennstoff- und galvanischen Zellen stehen hierbei im Mittelpunkt. Die Effizienz dieser Zellen hängt für eine gegebene Elektrode von deren spezifischer Oberfläche ab, an der die Oxidation bzw. Reduktion stattfindet. Durch Aufsintern von Carbon nano-tubes, einem neuen Nano-Werkstoff, gelang es, Oberflächenstrukturen mit Abmessungen im Nano-meterbereich herzustellen. Das bewirkte eine entscheidend Vergrößerung der Oberfläche. Für SOFC und O2-Sensoren werden dichte YSZ-Elektrolyte benötigt, die gewöhnlich eine Ionenleitfähigkeit erst oberhalb ca. 700°C aufweisen. Durch Plasmaspritzen wurden nunmehr PT-YSZ-PT Assemblies herge-stellt, die eine Sensitivität für Sauerstoff bereits bei 400 °C zeigen. Dies konnte durch Impedanzspektroskopie nachgewiesen werden.

Am Samstag, den 20.04.2002, von 11:00-12:20, schließlich wird Prof. Dr.-Ing. habil. Klaus-Uwe Fehlauer vom Fachbereich Bauingenieurwesen die Moderation der Veranstaltung "Energiesparendes Bauen" übernehmen. Sein Beitrag wird sich mit energieeffizientem Sanieren im Rahmen von Contrac-tingmodellen beschäftigen.

Bei Rückfragen wenden sie sich bitte direkt an Herrn Jentsch, Tel: (03841) 753 191 bzw. E-Mail: m.jentsch@ar.hs-wismar.de; Frau Dr. Wienecke, Tel.: (03841) 753 372 bzw. E-Mail: m.wienecke@et.hs-wismar.de; oder Herrn Prof. Fehlauer, Tel.: (03841) 753 549 bzw. E-Mail: k.fehlauer@bau.hs-wismar.de.

Dipl.-Ing. Kerstin Baldauf | idw

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