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"Lebensmittelbedingte Erkrankungen"

09.04.2002


Es ist kälteliebend. Es kann sich in Lebensmitteln durch längere Lagerung im Kühlschrank zu einer für eine Infektion hinreichenden Menge vermehren. Das Bakterium Yersinia enterocolitica ist, nach Salmonellen und Campylobacter, der dritthäufigste Erreger von Nahrungsmittelinfektionen in Deutschland. Lebensmittelbedingte Erkrankungen haben in den letzten 25 Jahren an Bedeutung gewonnen, der aktuelle Stand ist in dem gerade erschienenen GBE-Heft "Lebensmittelbedingte Erkrankungen in Deutschland" zusammengefasst.

Vorgestellt werden auf knapp zwanzig Seiten die Verbreitung und die Krankheitsbilder der in Deutschland häufigsten Erreger von Lebensmittelinfektionen, neben Bakterien auch Viren wie Hepatitis A oder Rotaviren, aber auch Parasiten und Würmer sowie Prionen. Weitere Kapitel befassen sich mit Übertragungswegen, Langzeitfolgen, Kosten, Präventionsmöglichkeiten, der amtlichen Lebensmittelüberwachung und Schlussfolgerungen für Verbraucher, Hersteller, Behörden und Wissenschaft.

Das Robert Koch-Institut, das die Gesundheitsberichterstattung des Bundes in Kooperation mit dem Statistischen Bundesamt durchführt, veröffentlicht seit mehr als einem Jahr regelmäßig Themenhefte. Die Themen umfassen alle Bereiche des Gesundheitswesens. Neben der Information über Gesundheit und Krankheit ist die Analyse und Identifikation von Handlungsbedarf ein besonderer Schwerpunkt dieser Reihe. Bislang sind die GBE-Hefte Schutzimpfungen, Sterbebegleitung, Gesundheitsprobleme bei Fernreisen, Armut bei Kindern und Jugendlichen sowie Medizinische Behandlungsfehler erschienen.

Autoren der Berichte sind renommierte Experten von Hochschulen oder Institutionen, darunter auch aus dem Robert Koch-Institut selbst. Das GBE-Heft "Lebensmittelbedingte Erkrankungen in Deutschland" stammt von Andrea Ammon, Robert Koch-Institut, und Juliane Bräunig, Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin. Die Veröffentlichung kann kostenlos angefordert werden: Robert Koch-Institut, Gesundheitsberichterstattung, General-Pape-Straße 62 - 66, 12101 Berlin, Fax: 01888/754-3513, E-Mail: gbe@rki.de.

Weitere Informationen:


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Herausgeber:
Robert Koch-Institut
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Nordufer 20
13353 Berlin

Heidrun Wothe | idw
Weitere Informationen:
http://www.rki.de

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