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NeMa e. V. auf der Hannover Messe 2002

02.04.2002


Innovative Werkstoffe von fünf Anbietern im Kompetenzzentrum Neue Materialien

Zusammen mit fünf Unternehmen präsentiert NeMa - die Interessengemeinschaft Neue Materialien in NRW e.V. - auf der Hannover Messe 2002 die neuesten Entwicklungen auf dem Feld Neuer Materialien.

Interessengemeinschaft Neue Materialien in NRW - stellt sich vor:

Die Zukunft steckt in Neuen Materialien: Sie sind die Grundlage zur Weiterentwicklung und Neuschöpfung innovativer Produkte und Technologien. Um Anbieter und Interessenten auf diesem ständig wachsenden Markt zu beraten, zusammen zu führen und aktiv zu unterstützen wurde 1998 die Interessengemeinschaft Neue Materialien gegründet.
NeMa ist ein Team aus Fachleuten für Werkstofftechnik und Öffentlichkeitsarbeit. Ihr Geschäft ist es, täglich Neuheiten und Informationen rund um das Thema Werkstoff zu sammeln und ihr Wissen Anbietern und Käufern gleichermaßen zur Verfügung zu stellen - kompetent und neutral. Mitgliedern bietet sie die Möglichkeit, sich auf Messen, bei Seminaren und im Internet professionell zu präsentieren und so ihre Produkte zielgruppengenau zu vermarkten. Zudem bietet NeMa Projektkoordination und umfassende Unterstützung für Existenzgründer im Bereich Neue Materialien.
Unter www.neuematerialien.de finden Interessenten das bislang umfassendste Wissens-Portal für Neue Materialien. Aktuelle Nachrichten, Werkstoffe wie deren Anbieter oder Produzenten können schnell und einfach gefunden werden.
An NeMa angeschlossen sind schon über 60 Mitgliedsunternehmen. Die NeMa-Website wird zur Zeit von rund 4000 Besuchern pro Monat frequentiert, der Nema-Newsletter geht an fast 2000 Abonnenten aus Wirtschaft, Industrie und Presse.
Mitglieder erhalten Leistungen von NeMa selbstverständlich zu vergünstigten Konditionen. Dazu zählen beispielsweise
Messeauftritte als komplettes Servicepaket,
Pressearbeit: Darstellung des Mitglieds mit Firmenprofil und Produktinformation auf der NeMa-Website, Schalten von Nachrichten, Verfassen von Pressemitteilungen und Fachartikeln,
Gestaltung von Internetseiten (Online-Auftritte),
Möglichkeit zur Beteiligung an Diskussions-Foren und Bekanntgabe von Veranstaltungen,
Nutzung der Werkstoffdatenbank, über die Anbieter/ Interessenten gezielt nach innovativen Werkstoffen und Know-how suchen können bzw. ihre eigenen Werkstoffe veröffentlichen können.

Kontakt:
NeMa e.V.
Friedrich-Ebert-Straße
51429 Bergisch Gladbach

Diplom-Ing. Claus Hasenkamp
Telefon: +49 . 22 04 . 84 34-30
Telefax: +49 . 22 04 . 84 34-35 
info@NeueMaterialien.de

Was sind Neue Materialien?
Bei Neuen Materialien handelt es sich um Materialien mit besonderen Eigenschaften, die in dieser Struktur oder Zusammensetzung bisher nicht existierten und die häufig nur durch neue Verfahren herstellbar sind. Beispiel hierfür sind Beschichtungen mit Lotuseffekt, von denen Schmutzpartikel sofort wieder abperlen, oder besonders leichte und dennoch stabile Metalle. Im weiteren Sinne gehören auch die Verarbeitung und die Analyse von Materialien sowie Beschichtungen dazu.
Zu den Neuen Materialien zählen auch sogenannte "Smart Materials", die veränderte Umgebungsbedingungen wahrnehmen und selbständig ("intelligent") darauf reagieren. Sie ermöglichen die Einsparung von mechanischen Elementen sowie Energie und beziehen so ihren Erfolg ebenfalls aus einer Vereinfachung. Bestimmte Lösungen in der Medizin- und Mikrostrukturtechnik wären ohne ihren Einsatz nicht denkbar.
Während sich bei dieser Gruppe die Entwicklung noch in einem relativ frühen Stadium befindet, werden sogenannte "Maßgeschneiderte Werkstoffe" (tailored Materials) bereits vielfältig eingesetzt. Die Kombination verschiedenster Anforderungen, wie z. B. Hitze- und Korrosionsbeständigkeit, lässt sich oftmals nur durch die Entwicklung eines auf den speziellen Anwendungsfall zugeschnittenen Werkstoffes erreichen. Häufig sind bestimmte Eigenschaftskombinationen nur mit Hilfe von Beschichtungen möglich. Meist wird hierbei entweder wenig Beschichtungsmaterial verbraucht oder das gesamte Bauteil wird in geringen Stückzahlen benötigt. Da z. B. die Erhöhung des Wirkungsgrades in Kraftwerken entscheidend von diesen Materialien abhängt, wird hier zukünftig ein erhöhter Bedarf vorliegen.
Zur letzten Gruppe von Neuen Materialien zählen Materialien, die nicht für eine bestimmte Anwendung entwickelt wurden, aber durch Ihre Eigenschaftskombination neue, bisher mit klassischen Werkstoffen nicht realisierbare Anwendungen ermöglichen. Eine bekanntes Beispiel ist die sogenannte Teflonbeschichtung von Pfannen, ein Abfallprodukt der Weltraumforschung.

Die diesjährigen Mitaussteller der NeMa:

NTC Nano Tech Coatings GmbH: 
Entwicklung und Produktion von nanotechnologischen Beschichtungsstoffen, beispielsweise Korrosionsschutz für Aluminium- und Magnesiumoberflächen, Wärmetauscher mit schmutzabweisender Korrosionsschutzbeschichtung

LWK Plasmaceramic GmbH:
Herstellung vollkeramischer Bauteile in sehr großen Abmessungen und dünnen Wandstärken wie Ofenrollen für die Edelstahlindustrie, metallarmierte und faserverstärkte Keramik.

Rudolf Hillebrand GmbH & Co. KG:
Lohnveredelungsverfahren auf dem Gebiet der organischen Beschichtungen wie spezielle Verankerungstechnologien von Pulverlacken auf nicht leitenden Kunststoffen oder Korrosionsschutzsysteme auf Aluminium- und Magnesiumdruckguss.

CemeCon AG:
Entwicklung und Produktion von Beschichtungsanlagen, Durchführung von Lohnbeschichtungen, Werkzeugtechnologie, Formen- und Werkzeugbau.

MB Netconsult:
Unternehmens-/Managementberater für die Kunststoffbranche, Kunststoff- und Oberflächenberatung, Antikratzfestigkeitsbeschichtungen für Kunststoffe, Metall, Glas, Industrielackierungen.

Marion Ruffing M. A. | idw
Weitere Informationen:
http://www.neuematerialien.de

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