Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DFG bietet Datenbank an: GEPRIS dokumentiert über 10 000 aktuelle Forschungsvorhaben

28.02.2002


Von der Archäologie bis zur Zoologie, von der Polarforschung bis zur Untersuchung von Ur-Lebewesen in Vulkanen, von Nanomaterialien und Quantenphänomenen bis zum Entwurf von Raumtransportern oder der Entstehung von Galaxien im Universum reicht das Spektrum der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekte. Die Wissenschaftler interessieren sich für die Sprachgeschichte in der afrikanischen Savanne oder Kriegserfahrungen in der Neuzeit genauso wie für das Leseverhalten in einer Mediengesellschaft oder die europäische Rechtsangleichung. Ein Drittel der Projekte ist in der Biologie und Medizin angesiedelt.

Um eine an Wissenschaft interessierte Öffentlichkeit und die Wissenschaftler selbst über die von ihr geförderten Projekte zu informieren, bietet die DFG das inhaltserschließende Informationssystem GEPRIS an. GEPRIS gibt schnell und umfassend Auskunft über aktuell geförderte Projekte. Derzeit sind über zehntausend Forschungsvorhaben aus allen Fachgebieten dokumentiert.

Der Fortschritt in der Wissenschaft vollzieht sich zunehmend an den Grenzen zwischen den klassischen Fächern. Die vielfältigen Suchmöglichkeiten von GEPRIS nach Stichworten, Personen, Fachgebieten und dem internationalen Bezug von Projekten können Wissenschaftler bei ihrer eigenen Forschungsplanung und bei der Suche nach geeigneten Kooperationspartnern unterstützen. Das Herzstück von GEPRIS bilden von geförderten Wissenschaftlern zur Verfügung gestellte Zusammenfassungen der wichtigsten Forschungsziele und -methoden.

GEPRIS wendet sich jedoch nicht nur an Wissenschaftler, sondern auch an wissenschaftlich interessierte Laien, an Journalisten und Lehrer, an Politiker und Vertreter der Wirtschaft: Journalisten können in der Datenbank Experten für ein bestimmtes Thema finden, Interessenten aus der Wirtschaft Ansprechpartner für innovative Produktentwicklungen.

Der internationale Zugriff auf GEPRIS wird mit einer Suchmaske und einer Informations- und Hilfeseite in englischer Sprache unterstützt. Die nachgewiesenen Projekte enthalten überwiegend deutschsprachige Zusammenfassungen. Soweit von Antragstellern zur Verfügung gestellt, werden Projekttitel und Schlagwörter aber auch in englischer Sprache angeboten.

Mit einem Etat von 1,3 Milliarden Euro fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft jährlich rund 20 000 Projekte an Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen. Sie berät Parlamente und Behörden in wissenschaftlichen Fragen und pflegt die Verbindungen der Forschung zur ausländischen Wissenschaft.

Dr. Pia Teufel | idw
Weitere Informationen:
http://www.dfg.de/gepris

Weitere Berichte zu: GEPRIS

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Interdisziplinäre Forschung:

nachricht Speiseröhrenkrebs einfacher erkennen
06.03.2017 | Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

nachricht Neues Labor für die Aufbautechnik von ultradünnen Mikrosystemen
21.02.2017 | Hahn-Schickard

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Interdisziplinäre Forschung >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE