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14.02.2002


An der Universität Münster, mit fast 44.000 Studierenden drittgrößte deutsche Hochschule, standen im vergangenen Jahr die weitere Verbesserung der Studienbedingungen und die Entwicklung neuer Studienangebote im Mittelpunkt. Der Bericht des Rektorats für das Jahr 2001, den Rektor Prof. Dr. Jürgen Schmidt am Mittwoch (13. Februar 2002) dem Senat der Universität vorlegt, zeigt, dass dabei die Schärfung des Profils im Bereich der Forschung und die Einwerbung von Drittmitteln nicht zu kurz gekommen sind.

Eine mit rund zehn Prozent weit über dem Landesdurchschnitt liegende Zunahme der Studienanfänger hat an der Universität Münster die Gesamtstudierendenzahl nach leichten Rückgängen in den Vorjahren stabilisiert: Der Vorjahreswert von 43.860 wurde mit 43.822 im Wintersemester 2001/2002 nur knapp verfehlt. Darunter sind 22.470 (51,3 Prozent) Studentinnen und 3.554 (8,1 Prozent) Ausländern. Der Frauen- und der Ausländeranteil erreichten damit bisherige Höchstwerte. Ein Blick auf die Entwicklung der Studierendenzahlen in den einzelnen Fachbereichen zeigt, dass die Anfängerzahlen vor allem in Mathematik/Informatik, Physik und Chemie stark gestiegen sind.

Auch in den Lehramtsstudiengängen verzeichnete die Universität im vergangen Jahr einen Ansturm von Erstsemestern: Offenbar ausgelöst durch günstige Einstellungsprognosen in den Schuldienst haben sich in Münster zum Beispiel für das Lehramt Sekundarstufe I mehr als doppelt so viele Studienanfänger eingeschrieben als im Jahr zuvor. Eine deutlich gestiegene Nachfrage verzeichneten auch die Lehramtsstudiengänge für die Sekundarstufe II mit einem Plus von rund 40 Prozent. In den traditionell lehrerbildenden Fächern ging dieser Anstieg einher mit einem merklich abnehmenden Interesse an Magister-Studiengängen.

Die Zahl der bestandenen Abschlussprüfungen ist im Prüfungsjahr 2000 - neuere Zahlen liegen noch nicht vor - leicht von 4.660 auf 4.797 gestiegen. Damit verzeichnete die Universität Münster nach den Universitäten München und Köln die meisten bestandenen
Abschlussprüfungen in Deutschland. Nach sechs Jahren des Rückgangs und der Stagnation erstmalig wieder deutlich gestiegen ist in Münster auch die Zahl der Promotionen: Von 700 auf 753! Die Zahl der Habilitationen lag mit 63 nur knapp unter dem Höchststand des Jahres 1999 (64).

Innovative Studienangebote

Die im Herbst 2001 vorgelegten Ergebnisse einer in dieser Form un

Norbert Frie | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-muenster.de/Rektorat/jb01/index.htm

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