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Projekt der europäischen Union an der Fachhochschule Worms

06.02.2002


Radar-Windprofiler mit integriertem SODAR. Standort: Meteorologisches Observatorium des Deutschen Wetterdienstes in Lindenberg.


"Die erste Hürde zu einem EU-Projekt ist genommen" berichtet Prof. Keidel, Leiter des Zentrums für Technologietransfer und Telekommunikation im Rahmen eines Gedankenaustausches mit Bürgermeister Büttler im Zentrum für Technologietransfer und Telekommunikation der Fachhochschule Worms. Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Technomathematik der Universität Bremen mit Prof. Maaß an der Spitze und der effektiven Kooperation mit dem Mittelstand in der Region (SHE IT AG) und insgesamt fünf weiteren Industrieunternehmen aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien ist es gelungen, ein Antrag zu formulieren, der mit Bestnoten von der dafür zuständigen EU-Kommission bewertet wurde. Damit ist ein sehr wichtiges Zwischenergebnis auf dem Weg zu einem EU-Projekt erzielt worden.
Nach einer endgültigen Bewilligung des EU-Projektes erhalten die Teilnehmer die Mittel zur Finanzierung der damit verbundenen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben.

Im Rahmen des Projektes soll ein deutlich verbessertes Verfahren zur Messung von Windprofilen mittels Radarstrahlen entwickelt und zur Produktreife gebracht werden. Mit einem flächendeckenden Einsatz dieser Systeme sind dann genauere Aussagen über die Luftbewegungen in unterschiedlicher Höhe möglich. Damit lassen sich die Verteilung von Schadstoffen, die zum Beispiel chemischer oder radioaktiver Natur sein können, besser vorhersagen. Daneben lassen sich Klimaveränderungen, lokale Wettervorhersagen und Unwetterwarnung präzisieren. Für startende und landende Flugzeuge sind Windböen vorhersagbar, was eine erhöhtes Maß an Sicherheit für die Passagiere mit sich bringt. All diese Merkmale sind natürlich insbesondere für dicht besiedelte Gebiete von hohem Nutzen.

Das vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur unterstützte Zentrum der FH Worms wird sich insbesondere um die informationstechnischen Aspekte des Projektes kümmern.

Maria Malcherek | idw

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