Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Schutz vor Elektrosmog

05.12.2001


Bettwarenhersteller entwickelt Stoff, der gefährliche Strahlung abwehrt
Wissenschaftler bescheinigen Weltneuheit hervorragende Wirkung

... mehr zu:
»Elektrosmog »Schlaflabor »Strahlung

Wirksamen Schutz gegen gefährlichen Elektrosmog bietet eine Weltneuheit, die von einem Bettwarenhersteller im niedersächsischen Bramsche (Landkreis Osnabrück) entwickelt worden ist. Ein eigens entwickelter Stoff schirmt elektromagnetische Strahlung fast hundertprozentig ab, anerkannte wissenschaftliche Forscher bescheinigen dem Material hervorragende Wirkung.

Viele Menschen befürchten gesundheitliche Gefahren durch Elektrosmog, der von Handys, Fernsehern, Funkmasten, Radioweckern und allen anderen elektrischen Geräten ausgeht. Besonders bei Schlafstörungen (jeder vierte Deutsche schläft schlecht) mit ihren vielfältigen gravierenden negativen Folgen gilt Elektrosmog als Ursache Nummer 1. Professor Dr. Richard Wagner, Inhaber des Lehrstuhls für Biophysik an der Universität Osnabrück, bestätigt diese Vermutung: "Ich halte die gesundheitlichen Bedenken aufgrund meiner wissenschaftlichen Erfahrungen für begründet." Seine Forschungen belegen eindeutig, dass "elektromagnetische Strahlungen die Stoffwechselprozesse beeinflussen."


Gegen diese Strahlung gab es am Menschen bisher keinen wirksamen Schutz, was die Entwickler des renommierten Bettwarenherstellers Gebrüder Sanders aus Bramsche nicht ruhen ließ. Unter Leitung von Entwicklungs-Chef Dr.-Ing. Günter Schulz fanden die Techniker einen Weg, einem sehr leichten und atmungsaktiven Textil Silber und Aluminium von höchster Reinheit hinzuzufügen. Das Ergebnis nennen die findigen Entwickler Simtex: Ein Material, das waschbar ist und sich rein äußerlich nicht von normalen Daunendecken oder von einer normalen Matratzen-Unterlage unterscheidet.

Tests im Schlaflabor

Seine einzigartigen Eigenschaften werden erst unter der Lupe der Wissenschaftler sichtbar: Bei Feldversuchen im Schlaflabor der Universität Osnabrück konnten die überaus positiven Auswirkungen von Simtex auf das Schlafverhalten nachgewiesen werden. Dr.Christoph Wölk, Leiter des Schlaflabors: "Unsere Messungen des Schlafverhaltens über der Simtex-Matratzen-Unterlage als auch die Protokolle der Testschläfer haben deutliche Hinweise auf eine schlaffördernde Wirkung gezeigt." Der Schutz vor Elektrosmog habe nachweislich zu kürzeren Einschlafzeiten und längeren Tiefschlafphasen geführt, so die Forscher des Schlaflabors.

Auch Professor Peter Pauli vom Lehrstuhl für Hochfrequenz- und Mikrowellen-Technik an der Universität der Bundeswehr München bescheinigt Simtex eine fast perfekte Abschirm-Wirkung gegen den gefährlichen Elektrosmog. In seinem Gutachten führt der Strahlenforscher aus: "Elektromagnetische Abschirmung ist im Hightech-Bereich schon lange ein Thema, weil empfindliche Elektronik gegen Störfelder geschützt werden muss. Neben einigen Baustoffen halten auch bestimmte technische Textilien die hochfrequenten Wellen ab." Der Wissenschaftler stellte Simtex, das inzwischen im Bettenfachhandel, Sanitätshäusern oder in Apotheken erhältlich ist, auf den Prüfstand: "Das metallisierte Material dieses speziell verarbeiteten Bettwaren-Programms reflektiert effizient die hochfrequente Strahlung -mit einer nachgewiesenen Dämpfung von 99,99 Prozent."

Sein Osnabrücker Kollege Professor Richard Wagner ergänzt: "Simtex bietet eine vorbeugende Maßnahme gegen die Wirkung von elektromagnetischen Strahlen während des Schlafes. Die Matratzenunterlage schützt in einem Radius von 75 Zentimetern vor der Strahlung. Der Schlafende ist also nahezu vollständig abgeschirmt." Was besonders im Schlaf wichtig sei: "Unser Körper schaltet einen Gang zurück: Der Blutdruck sinkt, die Atmung verlangsamt sich, und das Immunsystem ist anfälliger. Bewiesen ist, dass elektromagnetische Strahlen die Wirkung des Schlafhormons Melatonin beeinflussen. Einschlaf- und Durchschlafstörungen sind die Folge." Seine Forschungen hätten darüber hinaus ergeben, dass es "je nach Verursacher drei Wochen bis sechs Monate dauere, bis die Wirkung auf den Organismus einsetzt.

Diese seriösen wissenschaftlichen Forschungsergebnisse lassen Hans-Christian Sanders, Chef des Bramscher Bettwarenherstellers, denn auch an eine große Markt-Chance für Simtex glauben: "Das ist der Stoff, aus dem die Träume sind."

ots Originaltext: Gebrüder Sanders GmbH & Co Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Für Rückfragen:
Wolfgang Hasheider
Tel.: 05241-8088703
whasheider@aol.com

Bildmaterial auf Anfrage lieferbar

| ots

Weitere Berichte zu: Elektrosmog Schlaflabor Strahlung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Interdisziplinäre Forschung:

nachricht Mit Nanopartikel-Tandems gegen den Herzinfarkt
01.12.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

nachricht Virtuelle Realität für Bakterien
01.12.2017 | Institute of Science and Technology Austria

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Interdisziplinäre Forschung >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Immunsystem - Blutplättchen können mehr als bislang bekannt

LMU-Mediziner zeigen eine wichtige Funktion von Blutplättchen auf: Sie bewegen sich aktiv und interagieren mit Erregern.

Die aktive Rolle von Blutplättchen bei der Immunabwehr wurde bislang unterschätzt: Sie übernehmen mehr Funktionen als bekannt war. Das zeigt eine Studie von...

Im Focus: First-of-its-kind chemical oscillator offers new level of molecular control

DNA molecules that follow specific instructions could offer more precise molecular control of synthetic chemical systems, a discovery that opens the door for engineers to create molecular machines with new and complex behaviors.

Researchers have created chemical amplifiers and a chemical oscillator using a systematic method that has the potential to embed sophisticated circuit...

Im Focus: Nanostrukturen steuern Wärmetransport: Bayreuther Forscher entdecken Verfahren zur Wärmeregulierung

Der Forschergruppe von Prof. Dr. Markus Retsch an der Universität Bayreuth ist es erstmals gelungen, die von der Temperatur abhängige Wärmeleitfähigkeit mit Hilfe von polymeren Materialien präzise zu steuern. In der Zeitschrift Science Advances werden diese fortschrittlichen, zunächst für Laboruntersuchungen hergestellten Funktionsmaterialien beschrieben. Die hiermit gewonnenen Erkenntnisse sind von großer Relevanz für die Entwicklung neuer Konzepte zur Wärmedämmung.

Von Schmetterlingsflügeln zu neuen Funktionsmaterialien

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Call for Contributions: Tagung „Lehren und Lernen mit digitalen Medien“

15.12.2017 | Veranstaltungen

Die Stadt der Zukunft nachhaltig(er) gestalten: inter 3 stellt Projekte auf Konferenz vor

15.12.2017 | Veranstaltungen

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltrekord: Jülicher Forscher simulieren Quantencomputer mit 46 Qubits

15.12.2017 | Informationstechnologie

Wackelpudding mit Gedächtnis – Verlaufsvorhersage für handelsübliche Lacke

15.12.2017 | Verfahrenstechnologie

Forscher vereinfachen Installation und Programmierung von Robotersystemen

15.12.2017 | Energie und Elektrotechnik