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Wissenschaftler aus Ulm erhält in Essen Preis für originelle Arbeit über Herz-Kreislauferkrankungen

19.11.2001


Zum siebenten Mal verleiht das Herz-Kreislauf-Zentrum Essen, Gesellschaft zur Förderung der Herz-Kreislaufforschung Essen e. V., in diesem Jahr den von der Firma Marquette gestifteten, Franz Loogen-Preis. Er ist nach dem bedeutenden Düsseldorfer Kardiologen Franz Loogen benannt und wird jeweils an einen Wissenschaftler vergeben, der sich über Jahre hinweg konsequent mit einer originellen und wichtigen Fragestellung auf dem Gebiet der Herz-Kreislauferkrankungen auseinander gesetzt hat. Geehrt wird in diesem Jahr - im Rahmen eines Festaktes am Mittwoch, 21. November, 17 Uhr, im Saalbau an der Huyssenallee - Privatdozent Dr. Johannes Waltenberger aus Ulm.

Waltenberger hat sich in molekularbiologischen, physiologischen und klinischen Untersuchungen mit dem Wachstum von solchen neuen Gefäßen befasst, die ein verschlossenes Gefäß umgehen und so das betroffene Gewebe wieder mit Blut versorgen können. Die Laudatio auf den Wissenschaftler hält am Mittwoch Professor Dr. Vincenz Hombach, Ulm, die Übergabe des mit 25 000 Mark dotierten Preises nehmen Professor Dr. Raimund Erbel, Direktor der Abteilung für Kardiologie am Essener Universitätsklinikum und Vorsitzender des Herz-Kreislauf-Zentrums Essen, und Dr. Matthias Weber, General Manager European Cardiology Department, Marquette Hellige GmbH, Freiburg, vor.

Neben Waltenberger stehen Dr. Wolfgang Ziemann, der Vorsitzende der Fördervereinigung für die Stadt Essen, und ein junger Wissenschaftler des Essener Uni-Klinikums im Mittelpunkt des Festaktes. Dr. Ziemann wird zum Ehrenmitglied des Herz-Kreislauf-Zentrums ernannt, und aus dem Klinikum wird Dr. Marc Achilles für seine hervorragende Dissertation mit dem Hannelore Stübler-Preis 2001 ausgezeichnet.

Achilles ist seit Oktober 2000 als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft in der von Professor Jürgen Peters geleiteten Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin beschäftigt. Seine Dissertation "Kardiovaskuläre und humorale Effekte der mu-Opioidrezeptorblockade mit Naloxon zur akuten Detoxifikation chronisch Opioidabhängiger während Anästhesie" war mit "magna cum laude" bewertet worden. Dafür erhält Achilles nun den mit 15 000 Mark dotierten Hannelore Stübler-Preis, den Privatdozent Dr. Günter Görge und Professor Dr. Willi Ruitshauser gestiftet haben.

Monika Roegge | idw

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