Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Evaluation des BMBF-Programms "Anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung an Fachhochschulen"

16.11.2001


Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierte Programm "Anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung an Fachhochschulen (aFuE)" ist im Auftrag des Ministeriums von HIS evaluiert worden.

Um die für die Evaluation benötigten Informationen zu erhalten, hat HIS u.a. Präsidenten/Rektoren von Fachhochschulen, Leiter aus dem Programm geförderter Projekte, Gutachter des Programms und Mitarbeiter des Projektträgers "Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen Otto von Guericke (AiF)" befragt.

Ergebnisse dieser Befragungen sind beispielsweise:

  • Das Programm ist ein wichtiges hochschulpolitisches Signal zur Stärkung anwendungsorientierter Forschung an Fachhochschulen.
  • Der Stellenwert der Forschung in den beteiligten Fachbereichen hat sich durch geförderte Projekte durchaus erhöht.
  • Die Begrenzung der Förderhöchstsumme des Programms auf DM 200.000 und des Förderzeitraums auf 18 Monate und der Ausschluss von Folgeprojekten werden kritisiert.
  • Der Zeitraum zwischen Antragstellung und Entscheidung über Förderung wird als zu lang und ungünstig im Semesterablauf gelegen kritisiert.

Von HIS wurden u.a. folgende Schlussfolgerungen gezogen worden:

  • Das BMBF-Förderprogramm ist ein typisches Programm zur Förderung von projektbezogener Forschungstätigkeit an Fachhochschulen, das sich nicht selbst überflüssig macht.
  • Es wird empfohlen, den Ablaufplan des Bewilligungsverfahrens zwischen Antragstellung und Bewilligung mit dem Ziel seiner Verkürzung zu überprüfen.
  • HIS empfiehlt die Möglichkeiten der Projektverlängerung auf 24 Monate zu prüfen.
  • HIS regt an, das Verbot der Förderung von Folgeprojekten aufzuheben.
  • Um die wettbewerbsorientierte Auswahl förderungswürdiger Projektanträge zu stärken, empfiehlt HIS für die Begutachtung die Zusammenlegung inhaltlich benachbarter Fachgebiete.
  • Die Frage, oder ob auf längere Sicht die Forschungsförderung für Fachhochschulen der DFG übertragen werden sollte, wird erörtert.

Die vollständigen Ergebnisse enthält die HIS-Hochschulplanung 152 "Evaluation des BMBF-Programms Anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung an Fachhochschulen (aFuE)".

Dr. Jürgen Ederleh | idw
Weitere Informationen:
http://www.his.de/

Weitere Berichte zu: Antragstellung BMBF-Programm Evaluation Folgeprojek

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Interdisziplinäre Forschung:

nachricht Mit Nanopartikel-Tandems gegen den Herzinfarkt
01.12.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

nachricht Virtuelle Realität für Bakterien
01.12.2017 | Institute of Science and Technology Austria

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Interdisziplinäre Forschung >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neue Wirkstoffe aus dem Baukasten: Design und biotechnologische Produktion neuer Peptid-Wirkstoffe

13.12.2017 | Biowissenschaften Chemie

Analyse komplexer Biosysteme mittels High-Performance-Computing

13.12.2017 | Informationstechnologie