Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

kulturaktiv ins Netz

04.09.2001


Kulturaktiv-Team von oben nach unten: Barbara Gronauer, Katrin Fegert, Jana-Sofie Strobel, Sylvia Nietzschmann


Studentinnen der Hildesheimer Kulturwissenschaften präsentieren im Rahmen des Wissenschaftssommers Berlin vom 12. bis zum 16. September ein interaktives Kulturprojekt. Unter Ausnutzung neuer Medien wird eine neue Plattform für den Kulturaustausch geschaffen. Das Projekt ist zeitlich unbefristet im Netz verfügbar und dient als Grundlage für weitere kulturwissenschaftliche Forschungsansätze.

Studentinnen des Studiengangs Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis präsentieren ihr interaktives Internetprojekt kulturaktiv im Wissenschaftssommer Berlin
Ein Interface aus einem Zellhaufen, darin eingebunden die Frage "Warum braucht der Mensch Kultur zum Über-Leben?". Die Zellen enthalten verschiedene Begriffe, die Gedanken und Assoziationen anstoßen. Einem Gästebucheintrag ähnlich können die Besucher der Internetseite eigene Statements zu den einzelnen Begriffen eingeben. Unabhängig von Ort und Zeit werden immer neue Statements dazukommen, sinnbildlich für die Vielschichtigkeit von Kultur, die weiterwächst und in ihrer Art nie endgültig ist.
Auf zwei Ebenen vertiefen sich die Verknüpfungen, Schlüsselwörter verbinden Statements ganz unterschiedlicher Art. So entstehen für den Internetnutzer neue Sichtweisen von Kultur, die von gewohnten Denkmustern wegführen.
Im Rahmen des Wissenschaftssommers Berlin wird die Internetseite vom 12. - 16. September 2001 im Foyer der Gemäldegalerie am Kulturforum in einer Ausstellungsinszenierung vorgestellt. Sie ist täglich von 12 - 19 Uhr geöffnet. Die Vernissage findet am Mittwoch, 12. September um 15 Uhr statt. Zur Eröffnung spricht Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Dekan des Fachbereichs Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation, und für das musikalische Programm sorgt "2ofUs", ebenfalls zwei Absolventen der Kulturwissenschaften.
Mit diesem Projekt schaffen Studentinnen des Studiengangs Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis der Universität Hildesheim eine dauerhafte Plattform im Internet, um Kulturwissenschaften in ein Spannungsfeld zwischen wissenschaftlichen Betrachtungen und populärer Sichtweise zu bringen.

In Anlehnung an das diesjährige Motto des Wissenschaftssommers "Lebenswissenschaften" wollen sie untersuchen, ob und welche Funktion Kultur für das Leben und Überleben der Menschen hat, wie Kultur von der Gesellschaft verstanden und welche Erwartungen mit ihr verbunden werden.
Das Internetforum ist in diesem Sinne Ausgangspunkt für eine möglicherweise neue und ganz andere Positionsbestimmung von Kultur im gesellschaftlichen Diskurs.
Die gesammelten Statements werden im kommenden Semester unter der Fragestellung nach den kulturellen Bedürfnissen der Menschen ausgewertet.
Die Internetseite wurde in Kooperation mit Studierenden des Magister-Studiengangs Informationsmanagement/ Informationstechnologie der Universität Hildesheim realisiert. Das Projekt steht unter der Leitung von Barbara Gronauer, ebenfalls Absolventin der Hildesheimer Kulturwissenschaften.
Auch wenn man nicht in Berlin live dabei ist, kann jeder durch aktive Teilnahme mit seinem Statement in Berlin vertreten sein. Ab dem 12. September kann unter http://www.kulturaktiv.de mit diskutiert werden.
Außerdem findet man auf der Seite Live-Bilder einer WebCam, die das Geschehen in der Ausstellung aufzeichnet.

Für telefonische Rückfragen steht Ihnen Barbara Gronauer unter Fon 0511.283 23 32 zur Verfügung. Kontakt per E-Mail: info@kulturaktiv.de

Dr. Iris Klaßen | idw
Weitere Informationen:
http://www.kulturaktiv.de.

Weitere Berichte zu: Internetseite Kulturwissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Interdisziplinäre Forschung:

nachricht Speiseröhrenkrebs einfacher erkennen
06.03.2017 | Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

nachricht Neues Labor für die Aufbautechnik von ultradünnen Mikrosystemen
21.02.2017 | Hahn-Schickard

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Interdisziplinäre Forschung >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise