Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gründung des Innovationszentrums für Fahrzeugtechnik

07.05.2001


Bündelung des Forschungspotentials - Dr. Carl Hahn als Mitinitiator

An der Westsächsischen Hochschule Zwickau (FH) erfolgte am 02. Mai

2001 die Gründung eines Innovationszentrums für Fahrzeugtechnik (IZFT).

Mitinitiator dieses Gründungstreffens war der anwesende Dr. Carl Hahn, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG. Dr. Hahn steht mit seinem persönlichen Engagement für die Ansiedlung der Automobilproduktion von VW Sachsen in Zwickau und Chemnitz.

Als Gäste waren weiter anwesend Dr. Hans H. Jung vom Präsidium der Fraunhofer-Gesellschaft in München, Dr. Frank Schmidt als Abteilungsleiter Forschung im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Dr. Wolfgang Töppel, Leiter Produktionstechnik der VW Sachsen GmbH, und Hans-Jürgen Uhlmann, Geschäftsführer des Business and Innovation Centre (BIC) Zwickau GmbH.

Wesentliche Ziele, die mit der Gründung des Innovationszentrums für Fahrzeugtechnik verfolgt werden, sind die Beförderung ganzheitlicher Forschungs-
und Entwicklungsvorhaben auf den Gebieten Automobilbau, Fahrzeugtechnik, speziell Kraftfahrzeugtechnik und Verkehrssystemtechnik. Dabei sollen die Vorhaben im Verbund zwischen der Westsächsischen Hochschule Zwickau und
Partnerhochschulen ebenso verfolgt werden, wie mit wissenschaftlichen Einrichtungen der Privatwirtschaft und der Automobilindustrie bzw. Automobilzulieferindustrie. Die Wirkung eines derartigen Innovationszentrums dient sowohl der Lösung von Aufgaben der Westsächsischen Hochschule Zwickau in Forschung, Lehre und Studium als auch der Standortsicherung der deutschen und europäischen Automobilindustrie innerhalb der Volkswirtschaft und befördert die wirtschaftliche Angleichung der neuen Bundesländer sowie die Stärkung der Innovationskraft Westsachsens.

Es ist die feste Absicht der Gründer des Innovationszentrums für Fahrzeugtechnik, dessen Entwicklung so voranzutreiben, dass zentralisierte Förderungen möglich werden.

Zu den Gründern gehören forschungserfahrene Professoren der Westsächsischen Hochschule Zwickau, die, gestützt auf eine hochmoderne laborative Ausstattung, vielfältige wissenschaftliche Kontakte zur Automobilindustrie und
Automobilzulieferindustrie sowie zu Partnereinrichtungen vielfache Chancen einer interdisziplinären Arbeit sehen.

Dabei zieht sich ein Bogen der thematischen Vielfalt und Breite von der Automobilwirtschaft, dem Kraftfahrzeugservice, der Verkehrssystemtechnik und
-logistik, der Produktionsplanung und -steuerung über die Fertigungstechnik, die Simulationsmethoden des CAD/CAE, die Werkstofftechnik und -prüfung bis zu den Grundlagen der Fahrwerkstechnik, zur Karosseriekonstruktion, zu den
Verbrennungsmotoren, den alternativen Antrieben und der Kraftfahrzeugelektronik einschließlich der elektromagnetischen Verträglichkeit.

Aufgaben und Ziele des gegründeten Innovationszentrums werden der Öffentlichkeit in einer Broschüre vorgestellt.

Dr. Detlef Solondz | idw

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Interdisziplinäre Forschung:

nachricht Neues Verbundprojekt erforscht die neurodegenerative Erkrankung Morbus Alzheimer
12.09.2017 | Universitätsklinikum Würzburg

nachricht Damit sich Mensch und Maschine besser verstehen
04.09.2017 | Technische Universität Chemnitz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Interdisziplinäre Forschung >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Event News

“Lasers in Composites Symposium” in Aachen – from Science to Application

19.09.2017 | Event News

I-ESA 2018 – Call for Papers

12.09.2017 | Event News

EMBO at Basel Life, a new conference on current and emerging life science research

06.09.2017 | Event News

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

OLED auf hauchdünnem Edelstahl

21.09.2017 | Messenachrichten

Weniger (Flug-)Lärm dank Mathematik

21.09.2017 | Physik Astronomie

In Zeiten des Klimawandels: Was die Farbe eines Sees über seinen Zustand verrät

21.09.2017 | Geowissenschaften