Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kompetenznetze stärken deutsch-französische Kommunikation

03.11.2003


Kompetenznetze sollen zu einem Motor für die Zusammenarbeit zwischen deutschen und französischen Regionen werden. Dies wurde im Rahmen der Deutsch-Französischen Konferenz über regionale Zusammenarbeit in Poitiers am 27. und 28. Oktober 2003 beschlossen.



In ihrem gemeinsamen Kommuniqué setzen sich die deutschen Länder und die französischen Regionen das Ziel, die interregionale, grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen in Kompetenz- bzw. Innovationsnetzen weiter auszubauen. Das VDI-Technologiezentrum in Düsseldorf und die französische DATAR werden beauftragt, eine gemeinsame Kontaktstelle einzurichten. Hierbei wird an den Erfahrungen mit kompetenznetze.de angeknüpft werden können. Die BMBF-Initiative, deren Geschäfsstelle beim VDI-Technologiezentrum liegt, stellt die besten Kompetenznetze Deutschlands einer internationalen Öffentlichkeit vor und unterstützt deren internationale Aktivitäten. Die gemeinsame Kontaktstelle wird für weitere europäische Aktivitäten offen sein.



Der vollständige Wortlauf des Kommuniqué:

"Wir wollen Kompetenz- bzw. Innovationsnetze zu einem zentralen Instrument der Zusammenarbeit zwischen Ländern und Regionen machen. Sie nutzen Partnerschaften zwischen Firmen, Universitäten, Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen, die im gleichem Bereich tätig sind, um neues Innovationspotential zu entwickeln.

Wir wollen die Erfahrung mit grenzüberschreitenden Innovationsprojekten wie dem "Bio-Valley Oberrhein" oder dem Geothermie-Projekt am Oberrheingraben nutzen, die unter dem Aspekt der Innovation wie der nachhaltigen Entwicklung von Interesse ist. Wir schlagen vor, Kooperationsverbindungen zwischen bestehenden Kompetenznetzen einzurichten. Dazu bieten die bereits in Nord- und Süddeutschland funktionierenden Kompetenznetze Luft- und Raumfahrt verstärkte Kontakte mit den entsprechenden Strukturen der Regionen Aquitaine und Midi-Pyrénées an. Wir unterstützen den Aufbau von Kooperationen zwischen weiteren Innovationsclustern z.B. in den Bereichen Informations- und Biotechnologie, erneuerbare Energien, Nanotechnologie, Automobile, Logistik und Wissen.

Bei der Suche nach neuen Kontakten und neuen Partnern, die bereit sind, sich an diesen neuen Projekten zu beteiligen, werden wir zusätzliche Unterstützung leisten. Die dafür zuständigen Institutionen - Verein deutscher Ingenieure (VDI) und Délégation à l’aménagement du territoire et à l’action régionale (DATAR) - sind beauftragt, Instrumente für die Entwicklung solcher Partnerschaften bereitzustellen, insbesondere eine gemeinsame virtuelle Kontaktbörse. Diese wird auch für weitere europäische Regionen offen sein."

Weitere Informationen: Silke Stahl-Rolf, Tel. 0211-6214-632, e-mail: stahl-rolf@vdi.de

Andreas Hoffknecht | idw
Weitere Informationen:
http://www.vdi.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Interdisziplinäre Forschung:

nachricht Neues Verbundprojekt erforscht die neurodegenerative Erkrankung Morbus Alzheimer
12.09.2017 | Universitätsklinikum Würzburg

nachricht Damit sich Mensch und Maschine besser verstehen
04.09.2017 | Technische Universität Chemnitz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Interdisziplinäre Forschung >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Salmonellen als Medikament gegen Tumore

HZI-Forscher entwickeln Bakterienstamm, der in der Krebstherapie eingesetzt werden kann

Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist...

Im Focus: Salmonella as a tumour medication

HZI researchers developed a bacterial strain that can be used in cancer therapy

Salmonellae are dangerous pathogens that enter the body via contaminated food and can cause severe infections. But these bacteria are also known to target...

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Luftfracht

23.10.2017 | Veranstaltungen

Ehrung des Autors Herbert W. Franke mit dem Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Magma sucht sich nach Flankenkollaps neue Wege

23.10.2017 | Geowissenschaften

Neues Sensorsystem sorgt für sichere Ernte

23.10.2017 | Informationstechnologie

Salmonellen als Medikament gegen Tumore

23.10.2017 | Biowissenschaften Chemie