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"Forschung Aktuell" - Transparenz und Vielfalt aus der TU Berlin

27.10.2000


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»Ballungsräume »Potenzial
Themenmagazin spiegelt die Schwerpunktsetzung auf dem Gebiet Wasser wider / Kooperationsfelder mit dem künftigen Kompetenzzentrum Wasser Berlin / Neues Internet-Portal: www.tu-berlin.de/forschung-aktuell

Mit dem neuen Themenmagazin "Forschung Aktuell" verstärkt die TU Berlin ihre Wissenschaftsberichterstattung und wendet sich dem aktuellen Thema "Wasser" zu. Das nasse Element wird künftig eine immer wichtigere Rolle einnehmen: Rund zwei Drittel unseres Planeten sind mit Wasser bedeckt. Obwohl nur ein geringer Teil des Süßwassers für den Menschen zugänglich ist, vervierfachte sich der weltweite Wasserverbrauch in den vergangenen 50 Jahren. Wasserrechte führen auch zu politischen Auseinandersetzungen. Zur Wasserknappheit kommt der Aspekt der Verschmutzung. Diese Probleme verlangen nach praktikablen und schnellen Lösungen für die Zukunft. Vor diesem Hintergrund erlangt die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Thema Wasser einen wichtigen Stellenwert.

Wasserforschung an der TU Berlin
Die TU Berlin hat auf diesem Wissensgebiet vielfältige Potenziale in unterschiedlichen Fachdisziplinen vorzuweisen. Das Spektrum reicht von den Natur- und Ingenieurwissenschaften über die Planungswissenschaften bis hin zur Kulturgeschichte und Philosophie. Das Magazin »Forschung Aktuell« vermittelt Ihnen eine vielseitige Sicht auf das Wissensgebiet: Die Spannbreite in dem Magazin reicht dabei von »Wasser und Technik« über wirtschaftliche Aspekte bis hin zu Umweltfragen sowie dem spannenden Bereich Wasser und Kultur. Konkret werden beispielsweise die Themen "Privatisierung der Trinkwasserversorgung", Renaturierung oder Nachhaltigkeit erörtert. Aber auch die Wasserbelastung durch Medikamente wird genauso dargestellt wie die imposanten Bauwerke für die Meere - viele der momentan eingesetzten Ölplattformen sind höher als der Eiffelturm. Abgerundet wird das Thema mit einem historischen Streifzug, der den Leser ins alte Rom, nach Istanbul oder Berlin führt und die Entwicklung dieser Städte aus Wasser-Sicht betrachtet. Außerdem finden Sie zahlreiche Kurzvorstellung von Forschungsprojekten aus unserem Hause.

Schwerpunktbildung in der Forschung
Die vielseitige Herangehensweise bei der Themenwahl verdeutlicht einerseits das Forschungsspektrum an der TU Berlin und zeigt andererseits die interdisziplinären Knotenpunkte auf. Hintergrund dieser Strategie ist der weitreichende Reformprozess an unserer Universität. Um besser und schneller die drängenden Fragen der Zukunft lösen zu können, ist die Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachdisziplinen immer mehr gefordert. Die Forschungsschwerpunkte stellen deshalb als interdisziplinäre Verbünde über die Fakultäten hinweg temporäre Querschnittseinrichtungen dar. Sie sollen die wissenschaftliche Reputation in profilbildenden Gebieten nach innen stärken und nach außen sichtbar machen. Mit ihnen verfolgt die TU Berlin das Ziel, ihre universitären Potenziale effektiv zu bündeln, interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern sowie die anwendungsorientierte Forschung im Verbund mit der Wirtschaft und die Drittmittel-Akquise zu stärken. Derzeit existieren die Verbünde »Zentrum Mensch-Maschine-Systeme«, »Internationale Geosystemanalyse«, »Biotechnologie-Zentrum«, »Fluidsystemtechnik«, »Schinkel-Zentrum Berlin für Architektur-, Stadtforschung und Denkmalpflege« sowie der Forschungsschwerpunkt »Wasser in Ballungsräumen«. Geplant sind weitere Schwerpunkte im Bereich »Mikrofertigung«, »Informations- und Kommunikationstechniken« sowie »Verkehr und Mobilität«.

TU Berlin und Kompetenzzentrum Wasser Berlin
Forschungsfelder der TU Berlin spielen eine wichtige Rolle auch im Hinblick auf die Profilierung des Wirtschafts- und Technologiestandortes Berlin-Brandenburg - etwa indem sich die TU Berlin am Aufbau von Kompetenzzentren beteiligt. Dieses Vorhaben ist eingebettet in die in Berlin entwickelte technologiepolitische Strategie zur Profilierung der Stadt als weltweit reputierter Anbieter innovativer technisch-organisatorischer Lösungen. Bisher sind solche Kompetenzzentren in den Bereichen Biotechnologie, Verkehrsystemtechnik sowie Mikrosystemtechnik realisiert. Durch die gezielte Bündelung von Potenzialen in den technologiepolitischen Schwerpunktfeldern des Landes stellt sich die TU Berlin der Verantwortung, ihr wissenschaftliches Know-how aktiv einzubringen. Beim Thema »Wasser« besteht eine besondere Chance für die TU Berlin, mit ihren wissenschaftlichen Kompetenzen, den Laboren mit zum Teil einmaligen Mess-Einrichtungen sowie den nationalen und internationalen Kooperations-Netzwerken einen wichtigen Beitrag für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Berlin und Brandenburg zu leisten. Der neu eingerichtete Forschungsschwerpunkt »Wasser in Ballungsräumen« der TU Berlin soll die ingenieur- und naturwissenschaftlichen Disziplinen mit denen der Wirtschaftswissenschaften und der Umweltplanung zusammenführen und stärker als bisher auf das übergreifende Ziel der nachhaltigen Bewirtschaftung von Wasserressourcen ausrichten. Ihm kommt vor dem Hintergrund der geplanten Einrichtung eines Kompetenzzentrums Wasser Berlin und der beginnenden TU-Kooperation mit Vivendi Water eine zukunftsweisende Bedeutung zu.

Wissenschaftsberichterstattung
Um diese Veränderungen und den aktuellen Forschungsprozess an der TU Berlin transparent zu gestalten, werden vom Referat für Presse und Information künftig verschiedene Angebote unter dem WWW-Portal http://www.tu-berlin.de/forschung-aktuell gebündelt. Dazu gehören die Vorstellung der Themenhefte »Forschung Aktuell«, die Präsentation der journalistischen Artikel des Wissenschaftsdienstes »Forschung Aktuell« sowie der virtuelle Expertendienst mit themenrelevanten Medieninformationen und Veranstaltungen. Zur Zeit finden Sie zahlreiche Ansprechpartner zu den Forschungsgebieten »Wasser« und »Verkehr/Transport«.

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern Dr. Kristina R. Zerges, Leiterin des Referats für Presse und Information, und Stefanie Terp, Tel.: 030/314-23922, -23820, Fax: 030/314-23909, Internet: , E-Mail: pressestelle@tu-berlin.de, sowie Prof. Dr. Günter Abel, Vizepräsident für Forschung der TU Berlin, Tel.: 030/314-24040.

Diese Medieninformation finden Sie auch im World Wide Web unter der
Adresse http://www.tu-berlin.de/presse/pi/2000/pi211.htm

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Ramona Ehret | idw

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