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GeoForschungsZentrum Potsdam: Forschungsarbeiten für Hot-Dry-Rock-Projekt

20.11.2000


GeoForschungsZentrum Potsdam: Forschungsarbeiten für Hot-Dry-Rock-Projekt

Eine ehemalige, 4200 m tiefe Erdgaserkundungsbohrung in Groß-Schönebeck nordöstlich von Berlin könnte sich zu einem der ersten geothermischen Stromerzeugungsanlagen Deutschland entwickeln. In der Tiefe herrschen Temperaturen von mehr als 120 °C.

GeoForschungsZentrum Potsdam: Forschungsarbeiten für Hot-Dry-Rock-Projekt

Eine ehemalige, 4200 m tiefe Erdgaserkundungsbohrung in Groß-Schönebeck nordöstlich von Berlin könnte sich zu einem der ersten geothermischen Stromerzeugungsanlagen Deutschland entwickeln. In der Tiefe herrschen Temperaturen von mehr als 120 °C.

Im Rahmen des Forschungsprojektes
In-situ Geothermielabor - GFZ-Forschungsbohrung im Verflechtungsgürtel Brandenburg-Berlin
prüfen die Wissenschaftler des GeoForschungsZentrums Potsdam die Eignung dieses Tiefenhorizontes auf seine geothermische Nutzung. Werden die entsprechend hohen Heißwasserfließraten erreicht, plant das Zentrum, dort gemeinsam mit einem Industriepartner eine Pilotanlage zur Erzeugung von elektrischer Energie aus Geothermie zu errichten.

Projektpartner sind die Geothermie Neubrandenburg GmbH sowie die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe/BGR, Hannover

Das GeoForschungsZentrum berichtet laufend über den Fortgang der Arbeiten auf seiner Homepage:
http://www.gfz-potsdam.de/pb5/pb52/projects/geoLab/abb.html

Offizieller Projektstart ist am 4.12.00 14.00 Uhr am Bohrplatz in Groß Schönebeck. Die Begrüßung und Einführung erfolgt durch den Leiter des GeoForschungsZentrums Prof. Dr. Rolf Emmermann. Als weitere Redner ist u.a. der forschungspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, MdB Hans-Josef Fell vorgesehen. Anfahrtskizzen finden Sie unter der o.a. angegebenen URL. Anmeldungen und Kontakt bei Projektleiter Dr. Ernst Huenges: huenges@gfz-potsdam.de

Weitere Informationen zu allen Breichen der Geothermie finden Sie, ständig aktualisiert, auf unserer Homepage www.geothermie.de.Sie können sich in den Verteiler unseres e-mail-Newsletters geothermie.de aufnehmen lassen, das Sie wöchentlich in Schlagzeilen kurz über die aktuellen Themen der Homepage und aktuelle Entwicklungen aus dem Bereich der Geothermie versorgt.

Werner Bussmann | idw

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