Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

TU Berlin mit neuem Wissenschaftsdienst

01.09.2000


Neue Ausgabe des Wissenschaftsdienstes "Forschung aktuell" der TU Berlin erschienen
Expertendienst diesmal zum Thema "Verkehr und Transport"

Vom Mief in den Büros bis hin zur Green Card für einen gelben Winzling

Gegen den Mief in den Büros gehen nun Wissenschaftler der TU Berlin vor. Zunächst steckten sie ihre Nasen in viele Zimmer, bevor ihr Kollege aus Plaste und Draht zum Einsatz kam. Mit einer elektronischen Nase wollen TU-Ingenieure die Luftqualität von Innenräumen bewerten. Ob es der kleinen Schnüffelmaschine gelingt, dem menschlichen Riechorgan Konkurrenz zu machen, lesen Sie in der neuen Ausgabe des Wissenschaftsdienstes "Forschung aktuell" der TU Berlin.

Können Sie sich noch an Ihren ersten Computer erinnern, dessen Festplatte so groß war wie mehrere Bilddateien heute? An die großen quadratischen Disketten mit dem riesigen Loch in der Mitte? Heute arbeiten Wissenschaftler der TU Berlin daran, eine CD unter Ausnutzung ihres gesamten Volumens als Speichermedium noch weiter zu vergrößern. Schon in absehbarer Zeit sollen mehr als 150 Gigabyte darauf abgelegt werden können. Dies wollen die TU-Forscher mit der so genannten Mikroholographie erreichen. Im Nanobereich können damit eine Vielzahl von Bits gespeichert werden - dreidimensional und in Schichten übereinander.

Die Green Card für einen gelben Winzling hat auch Auswirkungen auf Berlins Flora. Die Heimat des Kleinschmetterlings Phyllonorcter robiniella ist zwar Amerika, doch seit geraumer Zeit wird er auch an der Spree gesichtet. Berlin scheint ein ungewöhnliches Pflaster für das Flügeltier zu sein, denn hier durchläuft er drei anstatt normalerweise zwei Generationen. Und warum er sich bevorzugt auf Robinien niederlässt, untersuchen jetzt Zoologen der TU Berlin.

Sie suchen einen Experten für Unfallanalyse, einen Ansprechpartner für Flugtreibstoff, einen Fachmann für Verkehrslärm oder Freizeitverkehr? Im neuen Expertendienst der TU Berlin finden Sie diesmal mehr als 30 Forscher der TU Berlin, die sich mit "Verkehr und Transport" beschäftigen. Der Dienst ist untergliedert in Straße, Wasser, Luft, Schiene, Politik/Sozialforschung, Technik/Planung und listet alle Forschergruppen der TU Berlin auf, die sich mit dem Thema beschäftigen. Neu ist eine Linkliste, die zu weiteren bundesweit wichtigen Organisationen in diesem Bereich führt. Eine Übersicht mit Adresse, Telefon- und Faxnummern sowie eine Kurzbeschreibung der Forschungsprojekte soll die Suche nach dem richtigen Ansprechpartner erleichtern. Der Expertendienst Nr. 1, der im März 2000 erschien, umfasst das Thema Wasser. Beide finden Sie unter http://www.tu-berlin.de/presse/wissenschaftsdienst/experten

Der Wissenschaftsdienst "Forschung aktuell" und der dazugehörige Expertendienst ist ein Service des Pressereferats der TU Berlin für Journalisten und andere Interessenten. Er entsteht in Zusammenarbeit mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und soll einer breiteren Öffentlichkeit Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte ermöglichen. Sie können den Dienst auch per E-Mail unter der Internetadresse http://www.tu-berlin.de/presse/wissenschaftsdienst/index.html
 abonnieren. Er erscheint zunächst viermal jährlich.

Informationen erteilt Ihnen gern Stefanie Terp: Tel.: 030/314-23820, E-Mail: steffi.terp@tu-berlin.de.

Ramona Ehret |

Weitere Berichte zu: Card Expertendienst Green Wissenschaftsdienst

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Interdisziplinäre Forschung:

nachricht Blick unter den Gletscher
12.06.2017 | Universität Bern

nachricht ROBOLAB generiert neue Forschungsansätze und Kooperationen
08.05.2017 | Hochschule Mainz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Interdisziplinäre Forschung >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Future Security Conference 2017 in Nürnberg - Call for Papers bis 31. Juli

26.06.2017 | Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einblick ins geschlossene Enzym

26.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Laser – World of Photonics: Offene und flexible Montageplattform für optische Systeme

26.06.2017 | Messenachrichten

Biophotonische Innovationen auf der LASER World of PHOTONICS 2017

26.06.2017 | Messenachrichten