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Jugend forscht 2001: Deutsche Nachwuchsforscher im Aufwind

29.01.2001


Jugend forscht 2001 startet mit Rekordbeteiligung in die neue Runde

"Höhenflüge - aus eigener Kraft!" lautet das Motto für 7.168 junge Menschen, die sich bei Jugend forscht 2001 angemeldet haben, um ihren Horizont auf dem Gebiet der Naturwissenschaften, Mathematik und Technik zu erweitern. Ein Rekordhoch in der 36-jährigen Wettbewerbsgeschichte und Beweis dafür, dass an der Basis bereits heute der frische Wind weht, der den Forschungsstandort Deutschland morgen nach vorn bringen kann. Während die Zahl der Hochschulabsolventen in den natur-wissenschaftlichen Fächern generell abnimmt, erlebt Jugend forscht mit einer Zuwachsrate von drei Prozent einen neuen Aufschwung - gerade bei den jüngeren Teilnehmern.

Auf der Beliebtheitsskala der Themengebiete liegen - hinter dem traditionellen Spitzenreiter Biologie - Chemie, Technik und Physik in diesem Jahr fast gleichauf. Mit 21 Prozent verzeichnet die Chemie mit Abstand die stärkste Zuwachsrate unter den sieben Jugend forscht - Fachgebieten. Ein positiver Ausblick für die Industrie, die wegen der zurückgehenden Zahl von Chemie-Absolventen an deutschen Hochschulen von Nachwuchssorgen geplagt wird.

Anfang Februar beginnt die heiße Phase des Wettbewerbs: Wenn die Honigbiene unter die Lupe genommen wird und nebenan pythagoreische Bäume in den Himmel wachsen, die singende Zahnbürste für die akustische Untermalung sorgt und die automatische Aufräummaschine zum Schluss alles wieder in Ordnung bringt, dann ist Präsentationstermin auf einem der insgesamt 60 Regionalwettbewerbe. Dort stellen die jungen Forscher und Erfinder ihre Projekte das erste Mal der Fachjury und der Öffentlichkeit vor. Wer sich für die nächste Wettbewerbsstufe qualifiziert, konkurriert im März und April auf Landesebene um den Einzug ins Finale.

Die Landessiegerinnen und -sieger treffen sich vom 10. bis 13. Mai 2001 zum 36. Bundeswettbewerb Jugend forscht in der Technischen Universität Chemnitz. Gemeinsam mit der Stiftung Jugend forscht e.V. ist in diesem Jahr mit der IN-TEC GmbH in Chemnitz erstmals ein mittelständisches Unternehmen Bundespate und damit Gastgeber der Endausscheidung.

Nicht nur im Finale, sondern auf allen Wettbewerbsebenen gibt es Preise zu gewinnen: Geld- und Sachpreise, Forschungspraktika und Studienreisen ins In- und Ausland oder die Teilnahme an weiterführenden, internationalen Wettbewerben. Der Gesamtwert beträgt eine halbe Million Mark.

Weitere Infos einschließlich Wettbewerbstermine und Anmeldestatistiken aller Bundesländer: Stiftung Jugend forscht e.V., Baumwall 5, 20459 Hamburg, E-Mail, info@jugend-forscht.de, http://www.jugend-forscht.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Dipl.-Ing. Mario Steinebach | idw

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