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NRW-Universitäten Bochum, Dortmund, Hagen, Paderborn, Wuppertal gründen Nanotechnologie-Verbund

05.04.2001


Gründungsversammlung des Nanotechnologie-Verbundes NRW. Von links nach

rechts: Prof. Wolfgang Fahrner (FU Hagen, 1. Vorsitzender), Dr. John

Horstmann (Uni Dortmund), Prof. Helle-Christin Scheer (Uni Wuppertal),

Dipl. Phys. Jörg Koch (Uni Bochum), Prof. Ulrich Hilleringmann (Uni

Paderborn, 2. Vorsitzender), Dr. Reinhart Job (FU Hagen), Prof. Igor

Khorunzhii (FU Hagen) und Dr. Harald Barkam (Schriftführer)


Nanotechnologie in NRW gebündelt: Wissenschaftler der Unis Bochum, Dortmund, Hagen, Paderborn, Wuppertal bilden schlagkräftigen Hightech-Verbund - Miniaturmaschinen 50.000 kleiner als menschliches Haar

Kontakt: Prof. Dr. Ulrich Hilleringmann, Universität Paderborn, Fachbereich Elektrotechnik-Informationstechnik, Fachgebiet Sensorik, Tel.: 05251-60-2225, Fax: -60-3743, Hilleringmann@sensorik.uni-paderborn.de, Internet: http://sensorik.upb.de/ und http://www.nanotech-nrw.de

Hagen-Paderborn. Eine Gruppe von Wissenschaftlern der fünf nordrhein-westfälischen Universitäten Bochum, Dortmund, Hagen, Paderborn und Wuppertal wird künftig gemeinsam Werkzeuge, Verfahren und Produkte der Nanotechnologie entwickeln und herstellen. Dazu wurde im März in Hagen der gemeinnützige Verein "Nanotechnologie-Verbund NRW" gegründet. Der Erfahrungsschatz der einzelnen Lehrstühle und deren Laboreinrichtungen soll sich gegenseitig ergänzen, um die Nano-Forschung in der Wissenschaftslandschaft NRW zu bündeln.

Das menschliche Haar lässt sich mit dem Auge gerade noch erkennen. Es ist damit einer der feinsten Gegenstände, der allgemein bekannt ist. 50.000 mal gespalten, erhält man eine Dicke von einem Nanometer. Kaum vorstellbar, dass Zahnräder, Ventile, Sensoren oder Transistoren mit so kleinen Maßen gebaut werden können. Trotzdem gibt es schon die ersten zukunftsweisenden mechanischen und elektronischen Bauelemente in dieser Art. Nach der Größe dieser Bauelemente heißt die Herstellung dieser Bauelemente Nano-Technologie.

Die ersten Aufgaben, die sich der Verbund gestellt hat, bestehen in der Entwicklung von industriell anwendbaren Druckverfahren mit Nanometer-Breiten, Transistoren mit Strukturgrößen von wenigen Nanometern, Techniken zur Strukturerzeugung für die Nanotechnologie und von Diamantwerkzeugen mit Nanometermaßen. Kontakt: Prof. Dr. Ulrich Hilleringmann, Universität Paderborn, Fachbereich Elektrotechnik-Informationstechnik, Fachgebiet Sensorik, Tel.: 05251-60-2225,Fax: 60-3743, http://www.nanotech-nrw.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Tibor Werner Szolnoki | idw

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