Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Interdisziplinäres Studienprojekt der Universität Stuttgart

24.10.2002


Geschäftsideen zum Thema Brennstoffzelle werden gemeinsam von künftigen Betriebswirten und Ingenieuren entwickelt. Beteiligt sind vier Institute mit Vorlesungen und Seminaren, gefördert wird die Maßnahme durch PUSH!.

Zumeist kommen innovative, technologiebasierte Geschäftsideen von Ingenieuren. Deren marktfähige Umsetzung verlangt jedoch wirtschaftlichen Sachverstand. Nachweislich starten Teamgründungen schneller und erfolgreicher, sie etablieren sich dauerhaft besser im Markt.

Auf diesen Erkenntnissen baut das Projekt "Interdisziplinäre Gruppenarbeit zur Stärkung unternehmerischer Kompetenzen am Beispiel Brennstoffzelle" auf. Die Universität Stuttgart wagt damit im Rahmen ihrer Existenzgründeroffensive einen völlig neuen Schritt:

Eine Projektgruppe, bestehend aus dem Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftliche Planung (LfP, Prof. Erich Zahn, LfP), dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V (DLR, Prof. Hans Müller-Steinhagen und Dr. Werner Schnurnberger), dem Fraunhofer Institut für Chemische Technologie (FhICT, Herr Dr. Krausa) und dem Institut für Kunststoffprüfung und Kunststoffkunde (IKP, Prof. Peter Eyerer), bieten ab dem Wintersemester 2002/03 interdisziplinäre Veranstaltungen für Studierende im Hauptstudium Betriebswirtschaft und Ingenieurwissenschaften zum Thema "Geschäftsidee Brennstoffzelle" an.

Das Ziel ist, innerhalb dieses Forums betriebswirtschaftliches und ingenieurwissenschaftliches Grundlagenwissen zur Erstellung eines Businessplans am Beispiel der Brennstoffzelle zu vermitteln. Bei der konkreten Projektarbeit können Teamfähigkeit und soziale Kompetenzen ausgebaut werden. Das Ziel ist hochgesteckt, doch am Ende des Projekts soll nach der Diskussion der Geschäftsideen letztendlich ein konkreter Businessplan für eine Existenzgründung stehen. Nahtlos schließen Sich daran weitere hochschuleigene Beratungs- und Unterstützungsangebotefür Gründungswillige sowie die enge Zusammenarbeit mit dem regionalen Netzwerk "f-cell" an.

Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich fachfremdes Know- How anzueignen, zudem werden Studien- und Diplomarbeiten sowie begleitende Doktorarbeiten von allen beteiligten Instituten ermöglicht. Als Leistungsnachweis wird den Teilnehmern ein Zertifikat ausgestellt.

Die Einführungsveranstaltung findet statt am 18. November, 14 Uhr, im Hörsaal der DLR, Pfaffenwaldring 38-40 in Stuttgart-Vaihingen.

Gefördert wird diese Teilmaßnahme durch PUSH!, das Partnernetz für Unternehmensgründungen aus Stuttgarter Hochschulen, bzw. EXIST, das Existenzgründungsprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Ansprechpartner: Projektkoordination Geschäftsidee
Brennstoffzelle, Frau Dipl.-Ing. Gabriele Twardon, Institut für Kunststoffprüfung und Kunststoffkunde, Universität Stuttgart,
Tel.: 0711 / 685-3009
twardon@ikp.uni-stuttgart.de

Susan Bierbrauer | idw
Weitere Informationen:
http://www.ikp2.uni-stuttgart.de/RP_IKP
http://www.tti-stuttgart.de
http://www.push-stuttgart.de

Weitere Berichte zu: Brennstoffzelle DLR Geschäftsidee LfP Luft- und Raumfahrt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Interdisziplinäre Forschung:

nachricht ROBOLAB generiert neue Forschungsansätze und Kooperationen
08.05.2017 | Hochschule Mainz

nachricht Wie Coronaviren Zellen umprogrammieren
28.04.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Interdisziplinäre Forschung >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften