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Der japanische Elektronikhersteller Minebea und der japanische Designer Kazuo Kawasaki, Professor an der Universität Osaka, haben mit "Cool Leaf" eine neue Generation von Eingabegeräten vorgestellt. Mit der Technologie wurden ein Keyboard, eine Fernbedienung und ein Taschenrechner realisiert, die vollkommen flach mit einer halbverspiegelten Oberfläche ganz ohne Ritzen und Rillen sind.
Gegenüber herkömmlichen Eingabegeräten verspricht dieses Design den Vorteil, dass sich Schmutz oder Staub kaum ablagern können und gleichzeitig die Reinigung leicht ist. Daher schwebt Minebea unter anderem auch der Einsatz der Technologie bei medizinischen Gerätschaften vor.
Flach als Verschmutzungsschutz
Wie die meisten User aus eigener Erfahrung wissen, sind herkömmliche Keyboards mit ihren einzelnen Tasten auf die Dauer wahre Schmutzmagneten. Mitunter wird es sogar nötig, ihr Innenleben zu reinigen. Eben dieses Problem gehört mit Cool Leaf der Vergangenheit an, wie die Tastatur "Φ-QWERTY" zeigt. Sie ist völlig flach und hat eine durchgehende Oberfläche. Diese bietet Staub und Schmutz kaum Angriffsfläche und gleichzeitig ist das Keyboard somit leicht zu reinigen. Ähnliches gilt auch für eine Fernbedienung und einen Taschenrechner, die Minebea mittels Cool Leaf realisiert hat.
Druckempfindliche Spiegeloberfläche
Die Cool-Leaf-Oberfläche wurde mithilfe einer Dünnfilm-Technologie von Toray Industries http://www.toray.com realisiert. Sie wirkt zunächst wie ein Spiegel, doch dank Hinterleuchtung mittels Lichtleitplatte können diverse Zeichen für die Eingabe dargestellt werden. Für den eigentlichen Eingabemechanismus setzt Minebea auf die Kombination einer kapazitiven Touch-Panele mit einem Kraftsensor, die laut Unternehmen weltweit einzigartig ist.
In weiterer Folge will Minebea die Technologie für einfach sauber zu haltende Eingabefelder mit Kunden beispielsweise im medizinischen Bereich nutzen. Aber auch Mobilfunk- oder Haushaltsgeräte stehen zur Diskussion. Dabei zieht das Unternehmen auch in Erwägung, Cool Leaf noch um Funktionen wie beispielsweise haptisches Feedback und Beschleunigungssensoren zu erweitern.
Thomas Pichler | Quelle: pressetext.austria
Weitere Informationen: www.minebea.co.jp/english
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