Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Talentförderung: Stuttgarter Hochschulabsolvent entwickelt in Finnland digitales Lernspiel für Gitarrenspieler

17.11.2010
MFG ermöglicht baden-württembergischen Nachwuchstalenten aktive Mitarbeit in internationalem Kreativlabor
In einem finnischen Kreativlabor entwickelt der 22-jährige Tobias Domhan aus Stuttgart gemeinsam mit Studierenden aus aller Welt ein digitales Lernspiel für Gitarrenspieler. Dabei wird eine echte Gitarre als Controller eingesetzt. Je besser der angehende Musiker auf der Gitarre spielt, desto mehr Punkte bekommt er. Den Aufenthalt im Kreativlabor ermöglicht die MFG Baden-Württemberg im Rahmen eines Talentförderungsprogramms.

In einem internationalen Projektteam praxisnahe und zugleich kreative Lösungen zu spannenden IT- und Medien-Projekten entwickeln – diese Möglichkeit bietet die MFG Baden-Württemberg derzeit Nachwuchstalenten aus dem Südwesten. Der 22-jährige Hochschulabsolvent Tobias Domhan aus Stuttgart gehört zu den ausgewählten Teilnehmern im Kreativlabor „Demola“ im finnischen Tampere. In diesem Innovationszentrum arbeiten Studierende aus aller Welt gemeinsam mit Forschern und Entwicklern an neuen Produkt- und Serviceideen. Die Teilnehmer erhalten dabei die Chance, an konkreten Projekten für den Endkunden sowie für global agierende Unternehmen, wie beispielsweise Nokia, mitzuwirken.

Mit Gitarrenlernspiel am Computer Interesse für Musikinstrument wecken
Unter dem Arbeitstitel „Stareyes“ entwickelt das Team um Tobias Domhan derzeit ein Computerspiel, das durch eine echte Gitarre, die als Controller dient, gesteuert wird. Je besser der angehende Musiker auf der Gitarre spielt, desto mehr Punkte bekommt er. Gerade Anfänger können somit spielerisch an den Umgang mit dem Musikinstrument herangeführt und bei ihren ersten Gitarrenstunden unterstützt werden. Diese Art von digitalen Spielen zählt zu den sogenannten Serious Games, bei denen neben der Unterhaltung auch ein positiver Lerneffekt im Mittelpunkt steht.

Ziel des Projektteams ist, zunächst eine Demoversion von „Stareyes“ für den Computer zu entwickeln, später soll das Spiel auch für mobile Endgeräte verfügbar sein. Darüber hinaus haben die Teammitglieder die Möglichkeit, auch nach dem offiziellen Projektende im Februar an der Weiterentwicklung von „Stareyes“ mitzuarbeiten.

Praxisnahe Forschungsarbeit für Studenten mit MFG-Talentförderprogramm
Im Bereich der Entwicklung verfügt Tobias Domhan bereits über Praxiserfahrung. Für seine Studienarbeit hat der ehemalige Informationstechnik-Student eine Augmented-Reality-Anwendung für Android-Smartphones entworfen. Damit können 3D-Objekte, wie beispielsweise virtuelle Möbelstücke über die Handykamera in die reale Umgebung projiziert werden. Bei der Umsetzung seiner Studienarbeit wurde Tobias Domhan durch das Talentförderprogramm MFG WISTA unterstützt.

Über seine Erfahrungen im finnischen Kreativlabor berichtet Tobias Domhan im „MFG European Reporter“, dem internationalen Blogangebot der MFG: http://blog.mfg.eu

Weiterführende Links:
www.innovation.mfg.de
www.demola.fi/projects/project-135-stareyes
www.softwareforschung.de/wista.html
http://blog.mfg.eu

Über die MFG Baden-Württemberg
Als Innovationsagentur des Landes für IT und Medien stärkt die MFG Baden-Württemberg seit 1995 den IT-, Medien- und Kreativstandort Baden-Württemberg. Sie verbessert die landesweite Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit u. a. durch die Förderung regionaler, nationaler und internationaler Kooperationen. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung von erfolgreichem Unternehmertum, besonders in kleinen und mittelständischen Unternehmen, sowie deren Vernetzung mit anwendungsnaher Forschung und öffentlichen Förderprogrammen.

Über Demola
Demola ist ein Open Innovation Lab in Finnland, in dem junge IT- und Medientalente digitale Produkte und Services von morgen entwickeln. Jährlich arbeiten Dutzende von interdisziplinären Projektteams in dieser Art von Denk- und Entwicklungsfabrik an Innovationen mit hohem Marktpotenzial. Dabei wird insbesondere die Entwicklung von ITK-intensiven Dienstleistungen und digitalen Medien gefördert. Studenten aus aller Welt erhalten im Kreativlabor die Chance, an konkreten Produkten für den Endkunden sowie für global agierende Unternehmen mitzuwirken. Dabei arbeiten Studierende aus Fachbereichen wie z.B. Informatik, Kommunikationsdesign oder Ingenieurwissenschaften zusammen. Einzige Anforderung: Die Teilnehmer sollten starkes Interesse an der praxisnahen Arbeit haben. Bislang haben mehr als 450 Studierende 96 Projekten umgesetzt, aktuell arbeiten 100 Teilnehmer an 17 Projekten.

Über MFG WISTA
Mit MFG WISTA unterstützt die MFG Baden-Württemberg Bachelor-, Master- und Diplomstudenten aller Fachbereiche an baden-württembergischen Universitäten und Hochschulen dabei, praxisnahe Forschungsarbeiten zur ITK-, Medien- und Kreativwirtschaft umzusetzen. Ziel ist es, junge Nachwuchskräfte für den Themenbereich IT und digitale Medien zu begeistern und dauerhaft an den Standort zu binden. Darüber hinaus soll mithilfe von MFG WISTA die Innovationskraft der wissenschaftlichen Talente gefördert und die Studierenden in der Entwicklung von Businessideen unterstützt werden. Je nach Länge und Art werden die Forschungsarbeiten mit 500 bis 1.000 Euro gefördert.

Fachlicher Ansprechpartner

MFG Baden-Württemberg mbH
Innovationsagentur des Landes
für Informationstechnologie und Medien

Christof Lechner
Projektleiter Talentförderung
Breitscheidstraße 4
70174 Stuttgart
Tel.: 0711-90715-352
Fax: 0711-90715-350
E-Mail: lechner@mfg.de
www.innovation.mfg.de

Ansprechpartnerin für die Presse
Silke Ruoff
Leiterin Stabsstelle Kommunikation/Marketing
Breitscheidstraße 4
70174 Stuttgart
Tel.: 0711-90715-316
Fax: 0711-90715-350
E-Mail: ruoff@mfg.de

Silke Ruoff | MFG Baden-Württemberg mbH
Weitere Informationen:
http://www.innovation.mfg.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Innovative Produkte:

nachricht Neu entwickelter Therapiesitz hilft beeinträchtigten Menschen
18.05.2017 | Jade Hochschule - Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth

nachricht Schnell schweben: Studierende konstruieren Transportkapsel
04.04.2017 | Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Innovative Produkte >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Detaillierter Blick auf molekularen Gifttransporter

Transportproteine in unseren Körperzellen schützen uns vor gewissen Vergiftungen. Forschende der ETH Zürich und der Universität Basel haben nun die hochaufgelöste dreidimensionale Struktur eines bedeutenden menschlichen Transportproteins aufgeklärt. Langfristig könnte dies helfen, neue Medikamente zu entwickeln.

Fast alle Lebewesen haben im Lauf der Evolution Mechanismen entwickelt, um Giftstoffe, die ins Innere ihrer Zellen gelangt sind, wieder loszuwerden: In der...

Im Focus: Neue Methode für die Datenübertragung mit Licht

Der steigende Bedarf an schneller, leistungsfähiger Datenübertragung erfordert die Entwicklung neuer Verfahren zur verlustarmen und störungsfreien Übermittlung von optischen Informationssignalen. Wissenschaftler der Universität Johannesburg, des Instituts für Angewandte Optik der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) präsentieren im Fachblatt „Journal of Optics“ eine neue Möglichkeit, glasfaserbasierte und kabellose optische Datenübertragung effizient miteinander zu verbinden.

Dank des Internets können wir in Sekundenbruchteilen mit Menschen rund um den Globus in Kontakt treten. Damit die Kommunikation reibungslos funktioniert,...

Im Focus: Strathclyde-led research develops world's highest gain high-power laser amplifier

The world's highest gain high power laser amplifier - by many orders of magnitude - has been developed in research led at the University of Strathclyde.

The researchers demonstrated the feasibility of using plasma to amplify short laser pulses of picojoule-level energy up to 100 millijoules, which is a 'gain'...

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebensdauer alternder Brücken - prüfen und vorausschauen

29.05.2017 | Veranstaltungen

49. eucen-Konferenz zum Thema Lebenslanges Lernen an Universitäten

29.05.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz an der Schnittstelle von Literatur, Kultur und Wirtschaft

29.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Center Smart Materials CeSMa erhält SilverStar Förderpreis 2017 für innovativen Druckmessstrumpf

30.05.2017 | Förderungen Preise

Alternative Nutzung von Biogasanlagen – Wachse aus Biogas für die Kosmetikindustrie

30.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Detaillierter Blick auf molekularen Gifttransporter

30.05.2017 | Biowissenschaften Chemie