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MIT stellt Fahrrad der Zukunft vor

16.12.2009
Hybridrad soll zu ökologischerem Stadtverkehr beitragen

Forscher des MIT haben in Zusammenarbeit mit Ducati Energia das "Copenhagen Wheel" entwickelt. Dieses im Rahmen der Kopenhagener Klimakonferenz präsentierte Fahrrad lässt sich im Handumdrehen in ein Hybridrad verwandeln. Die innerhalb der übergroßen Radnarbe untergebrachte Elektrotechnik sorgt dafür, dass Energie gewonnen wird, wenn Fahrer die Bremsen betätigen.


\"Copenhagen Wheel\" sorgt für Furore
(Foto: mit.edu)

Hightech aus der Formel 1

"Aufgrund der in der Formel 1 seit 2009 freigegebenen KERS-Technologie (Kenetic Energy Recovery System) ist eine Rückgewinnung der beim Bremsen frei werdenden kinetischen Energie möglich geworden", sagt Carlo Ratti, Projektleiter und Direktor am MIT SENSEable City Lab http://senseable.mit.edu. Die Bremsenergie ginge demnach nicht mehr als Abwärme verloren, sondern werde mit einem Generator in elektrischen Strom verwandelt und in Akkubatterien gespeichert.

Durch Umschaltung des Generators kann der Lenker die so gewonnene Energie - etwa im Falle von steilen Anstiegen - wieder einer Nutzung zuführen. Dabei erfolgt die Steuerung ausschließlich über die Pedale, heißt es seitens des MIT. Ein Rücktritt aktiviert das regenerative Bremssystem, während besonders heftiges in die Pedale treten den elektromotorischen Antrieb zuschaltet.

Biking 2.0

Die Entwickler haben auch zahlreiche Sensoren in das Spezialrad verbaut, die einer Reihe von Extrafunktionen zugrunde liegen. Dank einer Bluetooth-Verbindung lassen sich Sensordaten an ein iPhone übertragen. Dieses wiederum lässt sich leicht am Lenker des Vehikels befestigen. So können Radfahrer diverse Geschwindigkeits- oder Entfernungsinformationen, aber auch Luftverschmutzungswerte abrufen.

Weniger durchtrainierte Personen sind mit dem "Copenhagen Wheel" selbst bei anspruchsvolleren Streckenprofilen in der Lage, längere Distanzen zu überbrücken. Das leicht installier- und auswechselbare System soll bereits nächstes Jahr in Serie produziert werden. Es weist des weiteren einen integrierten Diebstahlsschutz auf. Wird das Rad unberechtigt entwendet, blockieren die Bremsen und das System versendet automatisch eine SMS an den Besitzer.

Kopenhagen richtet den diesjährigen Weltklimagipfel aus (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/091130026/). Die dänische Hauptstadt nimmt aber auch als Sponsor an dem MIT-Projekt teil, nicht zuletzt deswegen, weil sich die Stadtväter zum Ziel gesetzt haben, spätestens 2025 die erste Hauptstadt der Welt mit neutraler CO2-Bilanz zu sein.

Nikolaus Summer | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.ducatienergia.it

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Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

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Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

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Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

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