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Roboterschwan misst Wasserqualität in Echtzeit

22.07.2015

Mechanische Tiere können autonom und effizient Daten einsammeln

"NUSwan" nennt sich der weiße Vogel, der seine Bahnen durch die Gewässer rund um Singapur zieht und dabei die Wasserqualität misst. Der von Forschern der National University of Singapore http://nus.edu.sg  entwickelte Roboterschwan lädt die gesammelten Daten über die Zusammensetzung und Verunreinigung des Wassers in Echtzeit hoch.


"NUSwan": fügt sich in Natur ein und analysiert Wasser (Foto: nus.edu.sg)

Fischleben im Fokus

Der motorisierte Vogel kann den pH-Wert des Wassers messen, sowie den darin gelösten Sauerstoff, Trübung und Chlorophyll. Aber es ist denkbar, dass NUSwan-Roboter auch noch mit anderen Sensoren ausgestattet werden.

Laut den Forschern kann der Schwan Daten viel schneller einsammeln, als das durch per Hand entnommene Proben oder unter Wasser agierende autonome Vehikel möglich ist.

Die Wahl fiel auf einen Roboterschwan, damit dieser sich gut in das Umgebungsbild einpasst und störungsfrei Gewässer analysieren kann, die sowohl durch industrielle Schadstoffe als auch durch die bei menschlichen Freizeitaktivitäten zustande kommenden Verschmutzungen belastet sind.

Besonders bei rapidem Algenwachstum, dass tausenden Fischen das Leben kosten kann, könnten die NUSwans die Forscher vorwarnen.

GPS zur Orientierung

Die Roboterschwäne können sowohl per Fernbedienung gesteuert werden, aber sie sind auch in der Lage, autonom ihre Kreise zu ziehen. Mittels GPS wissen sie, welche Gebiete sie bereits abgedeckt haben. Zu ihren Ladestationen kommen sie automatisch zurück, wenn ihnen der Saft ausgeht.


Video: http://www.youtube.com/watch?v=gGRs0V215YI 

Marie-Thérèse Fleischer | pressetext.redaktion

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