Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Roboter Nao präsentiert seinen Nachfolger

09.12.2011
Der humanoide Roboter ‚Nao Next Gen‘ wird in Lehre und Forschung sowie in der Dienstleistungsrobotik eingesetzt

Drei Jahre nach Markteinführung der ersten Nao-Roboter kündigt Aldebaran Robotics die neueste Generation seines programmierbaren humanoiden Roboters an. Nao ist der weltweit am häufigsten für Forschungs- und Bildungszwecke eingesetzte Roboter. Dieser könnte auch im Rahmen klinischer Studien eingesetzt werden, um beispielsweise die Behandlungsformen für autistische Kinder zu verbessern.


Nao, der vollständig programmierbare Roboter von Aldebaran Robotics, unterstützt in Forschung und Bildung.

Der ‚Nao Next Gen‘ ist das Ergebnis von sechs Jahren Forschungsarbeit. Er verfügt nun über eine höhere Rechenleistung, eine verbesserte Stabilität und eine höhere Präzision mit erweiterten Interaktionsfähigkeiten. So registriert Nao zum Beispiel, wenn eine ältere Person gestürzt ist und alarmiert den Notarzt oder liest sehbehinderten Menschen die eingegangenen Emails vor. Mit autistischen Kindern führt Nao Übungen durch, die ihr Verhalten im Alltag schulen. Im Bildungswesen dient er selber als Forschungsobjekt. Anhand von Nao können Schüler, Studenten oder Forschende die Bereiche erkunden, die zum Entstehen des Roboters beigetragen haben: Robotik, Informatik, Mechanik und Elektronik. Auch der Austausch zwischen Mensch und Maschine kann mithilfe Naos erforscht und je nach Bedarf neu programmiert werden.

Zu den Neuerungen gehört ein Bordcomputer mit einem leistungsstarken Intel Atom Prozessor, der auf 1,6 GHz getaktet ist und mehrere Aufgaben gleichzeitig berechnen kann. Darüber hinaus sind zwei HD-Kameras eingebaut, die mit einem FPGA (Field Programmable Gate Array, programmierbare logische Schaltung) verbunden sind und so zwei Videoströme gleichzeitig empfangen können.

Die Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit der Gesichts- und Objekterkennung sind deutlich erhöht, selbst bei weniger hellen Lichtverhältnissen. Der Roboter ist außerdem mit einem neuen Stimmerkennungsprogramm ausgestattet. Dieses arbeitet durch die Funktion ‚Word Spotting‘ schneller und kann auch Wörter innerhalb von Sätzen oder Gesprächen selektiv erkennen. Zu den neuen Software-Funktionen gehören ebenso eine intelligente Steuerung des Motordrehmoments, eine Hinderniserkennung sowie ein verbesserter Fortbewegungsalgorithmus.

Bruno Maisonnier, Gründer und Geschäftsführer von Aldebaran Robotics, erklärt: „Bei den Anwendungen, insbesondere in der gymnasialen Sekundarstufe, richtet sich unsere Arbeit auf die pädagogischen Inhalte, während wir im Bereich der Unterstützung von Personen spezialisierte Anwendungen entwickeln.“ So verfolgt das Unternehmen auch das Ziel, Nao zur Begleitperson und zum persönlichen Assistenten zu entwickeln. Weltweit wurden bereits rund 2000 Roboter an Forschungsinstitutionen, Universitäten und Labors verkauft.

Hintergrund Aldebaran Robotics

Das Unternehmen wurde 2005 von Bruno Maisonnier gegründet und hat mittlerweile Büros in Frankreich, China, Japan und den USA. Derzeit ist Nao in 45 verschiedenen Ländern im Einsatz. Das Unternehmen beschäftigt über 150 Mitarbeiter, darunter 60 Ingenieure und PhDs, die an der Entwicklung und Produktion des Roboters mitarbeiten. Weitere Informationen gibt es unter www.aldebaran-robotics.com.


Kontakt:
Aldebaran Robotics SA
Oana Dorita, Leiterin PR
168-170 rue Raymond Losserand
F - 75014 Paris
Tel.: +33 1 77 37 17 97
E-Mail: odorita@aldebaran-robotics.com
Webseite: www.aldebaran-robotics.com
Pressekontakt:
FIZIT – Das deutsche Pressebüro von Ubifrance
Französisches Generalkonsulat
Wirtschafts- und Handelsabteilung - Ubifrance
Nathalie Daube, Pressereferentin
Martin-Luther-Platz 26
40212 Düsseldorf
Tel.: +49 211 30041-350
Fax: +49 211 30041-116
E-Mail: nathalie.daube@ubifrance.fr

Nathalie Daube | FIZIT
Weitere Informationen:
http://www.ubifrance.com/de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Innovative Produkte:

nachricht Neu entwickelter Therapiesitz hilft beeinträchtigten Menschen
18.05.2017 | Jade Hochschule - Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth

nachricht Schnell schweben: Studierende konstruieren Transportkapsel
04.04.2017 | Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Innovative Produkte >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

Branchentreff für IT-Entscheider - Rittal Praxistage IT in Stuttgart und München

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

WHZ erhält hochmodernen Prüfkomplex für Schraubenverbindungen

23.05.2017 | Maschinenbau

«Schwangere» Stubenfliegenmännchen zeigen Evolution der Geschlechtsbestimmung

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Tumult im trägen Elektronen-Dasein

23.05.2017 | Physik Astronomie