Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Cool Leaf": Flaches Keyboard gegen Schmutz

03.03.2010
Ritzenloses Design verspricht leichte Reinigung von Eingabegeräten

Der japanische Elektronikhersteller Minebea und der japanische Designer Kazuo Kawasaki, Professor an der Universität Osaka, haben mit "Cool Leaf" eine neue Generation von Eingabegeräten vorgestellt. Mit der Technologie wurden ein Keyboard, eine Fernbedienung und ein Taschenrechner realisiert, die vollkommen flach mit einer halbverspiegelten Oberfläche ganz ohne Ritzen und Rillen sind.


Ö-QWERTY: Halbverspiegeltes Touch-Keyboard gegen Schmutz (Foto: minebea.co.jp)

Gegenüber herkömmlichen Eingabegeräten verspricht dieses Design den Vorteil, dass sich Schmutz oder Staub kaum ablagern können und gleichzeitig die Reinigung leicht ist. Daher schwebt Minebea unter anderem auch der Einsatz der Technologie bei medizinischen Gerätschaften vor.

Flach als Verschmutzungsschutz

Wie die meisten User aus eigener Erfahrung wissen, sind herkömmliche Keyboards mit ihren einzelnen Tasten auf die Dauer wahre Schmutzmagneten. Mitunter wird es sogar nötig, ihr Innenleben zu reinigen. Eben dieses Problem gehört mit Cool Leaf der Vergangenheit an, wie die Tastatur "Φ-QWERTY" zeigt. Sie ist völlig flach und hat eine durchgehende Oberfläche. Diese bietet Staub und Schmutz kaum Angriffsfläche und gleichzeitig ist das Keyboard somit leicht zu reinigen. Ähnliches gilt auch für eine Fernbedienung und einen Taschenrechner, die Minebea mittels Cool Leaf realisiert hat.

Druckempfindliche Spiegeloberfläche

Die Cool-Leaf-Oberfläche wurde mithilfe einer Dünnfilm-Technologie von Toray Industries http://www.toray.com realisiert. Sie wirkt zunächst wie ein Spiegel, doch dank Hinterleuchtung mittels Lichtleitplatte können diverse Zeichen für die Eingabe dargestellt werden. Für den eigentlichen Eingabemechanismus setzt Minebea auf die Kombination einer kapazitiven Touch-Panele mit einem Kraftsensor, die laut Unternehmen weltweit einzigartig ist.

In weiterer Folge will Minebea die Technologie für einfach sauber zu haltende Eingabefelder mit Kunden beispielsweise im medizinischen Bereich nutzen. Aber auch Mobilfunk- oder Haushaltsgeräte stehen zur Diskussion. Dabei zieht das Unternehmen auch in Erwägung, Cool Leaf noch um Funktionen wie beispielsweise haptisches Feedback und Beschleunigungssensoren zu erweitern.

Thomas Pichler | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.minebea.co.jp/english

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Innovative Produkte:

nachricht LED-Sitzhocker gegen Rückenschmerzen
02.05.2018 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation

nachricht Hochschule Hamm-Lippstadt entwickelt Lebensmittel-Abholbox für ländliche Regionen
14.03.2018 | Hochschule Hamm-Lippstadt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Innovative Produkte >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: GRACE Follow-On erfolgreich gestartet: Das Satelliten-Tandem dokumentiert den globalen Wandel

Die Satellitenmission GRACE-FO ist gestartet. Am 22. Mai um 21.47 Uhr (MESZ) hoben die beiden Satelliten des GFZ und der NASA an Bord einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Air Force Base (Kalifornien) ab und wurden in eine polare Umlaufbahn gebracht. Dort nehmen sie in den kommenden Monaten ihre endgültige Position ein. Die NASA meldete 30 Minuten später, dass der Kontakt zu den Satelliten in ihrem Zielorbit erfolgreich hergestellt wurde. GRACE Follow-On wird das Erdschwerefeld und dessen räumliche und zeitliche Variationen sehr genau vermessen. Sie ermöglicht damit präzise Aussagen zum globalen Wandel, insbesondere zu Änderungen im Wasserhaushalt, etwa dem Verlust von Eismassen.

Potsdam, 22. Mai 2018: Die deutsch-amerikanische Satellitenmission GRACE-FO (Gravity Recovery And Climate Experiment Follow On) ist erfolgreich gestartet. Am...

Im Focus: Faserlaser mit einstellbarer Wellenlänge

Faserlaser sind ein effizientes und robustes Werkzeug zum Schweißen und Schneiden von Metallen beispielsweise in der Automobilindustrie. Systeme bei denen die Wellenlänge des Laserlichts flexibel einstellbar ist, sind für spektroskopische Anwendungen und die Medizintechnik interessant. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) haben, im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts „FlexTune“, ein neues Abstimmkonzept realisiert, das erstmals verschiedene Emissionswellenlängen voneinander unabhängig und zeitlich synchron erzeugt.

Faserlaser bieten im Vergleich zu herkömmlichen Lasern eine höhere Strahlqualität und Energieeffizienz. Integriert in einen vollständig faserbasierten...

Im Focus: LZH zeigt Lasermaterialbearbeitung von morgen auf der LASYS 2018

Auf der LASYS 2018 zeigt das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) vom 5. bis zum 7. Juni Prozesse für die Lasermaterialbearbeitung von morgen in Halle 4 an Stand 4E75. Mit gesprengten Bombenhüllen präsentiert das LZH in Stuttgart zudem erste Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt zur zivilen Sicherheit.

Auf der diesjährigen LASYS stellt das LZH lichtbasierte Prozesse wie Schneiden, Schweißen, Abtragen und Strukturieren sowie die additive Fertigung für Metalle,...

Im Focus: Achema 2018: Neues Kamerasystem überwacht Destillation und hilft beim Energiesparen

Um chemische Gemische in ihre Einzelbestandteile aufzutrennen, ist in der Industrie die energieaufwendige Destillation gängig, etwa bei der Raffinerie von Rohöl. Forscher der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) entwickeln ein Kamerasystem, das diesen Prozess überwacht. Dabei misst es, ob es zu einer starken Tropfenbildung kommt, was sich negativ auf die Trennung der Komponenten auswirken kann. Die Technik könnte hier künftig automatisch gegensteuern, wenn sich Messwerte ändern. So ließe sich auch Energie einsparen. Auf der Prozesstechnik-Messe Achema in Frankfurt stellen sie die Technik vom 11. bis 15. Juni am Forschungsstand des Landes Rheinland-Pfalz (Halle 9.2, Stand A86a) vor.

Bei der Destillation werden Flüssigkeiten durch Verdampfen und darauffolgende Kondensation des Dampfes in ihre Bestandteile getrennt. Ein bekanntes Beispiel...

Im Focus: Vielseitige Nanokugeln: Forscher bauen künstliche Zellkompartimente als molekulare Werkstatt

Wie verleiht man Zellen neue Eigenschaften ohne ihren Stoffwechsel zu behindern? Ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München veränderte Säugetierzellen so, dass sie künstliche Kompartimente bildeten, in denen räumlich abgesondert Reaktionen ablaufen konnten. Diese machten die Zellen tief im Gewebe sichtbar und mittels magnetischer Felder manipulierbar.

Prof. Gil Westmeyer, Professor für Molekulare Bildgebung an der TUM und Leiter einer Forschungsgruppe am Helmholtz Zentrum München, und sein Team haben dies...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Rotierende Rugbybälle unter den massereichsten Galaxien

23.05.2018 | Physik Astronomie

Invasive Quallen: Strömungen als Ausbreitungsmotor

23.05.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Matrix-Theorie als Ursprung von Raumzeit und Kosmologie

23.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics