Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Österreicher entwickelt Flügelsegel-Trimaran

06.11.2015

Crowdfunding für die Fertigstellung der Pilotyacht gestartet

Der Wiener Bootskonstrukteur Christian Alexander (54) hat einen Flügelsegel-Trimaran entwickelt, mit dem man ohne körperliche Anstrengung übers Meer segeln kann.


Der Pegasus Trimaran

Die Segelyacht mit den Ausmaßen 8 x 6 x 2,10 m (Tiefgang 0,5 m) und einem Leergewicht von 550 kg benötigt für die Fertigstellung der Flügelsegel und deren Mechanik, Plexiglas, Pedalantrieb sowie Transporte noch 20.000 Euro, die über eine Crowdfunding-Aktion hereingespielt werden sollen. Fertigstellung und Testbetrieb sind für Mai 2016 geplant, die Schiffstaufe erfolgt im Juni. http://www.pegasus-trimaran.com 


Das Pegasus-Modell ist eine Segelyacht, die bequem von einem Cockpit aus geschützt vor Wind und Wetter gesteuert wird - mit Sportlenkrad, Kompass, batteriebetriebenem GPS und einer Bedienkonsole für die drei Flügelsegel mit ausfahrbaren Klappen. Alles, was man tun muss zum Auslaufen, ist die Leinen loszumachen und die drei Hebel auf der Konsole umzulegen, um mit 15 bis 20 Knoten (30-40 km/h) über die See zu gleiten - alles ohne Motor und Elektrik, ohne teures Yachtzubehör und ohne Stress, nur durch die Kraft des Windes.

... mehr zu:
»Hebel »Hydraulik »Klappen »Segeln »Segelyacht »Vortrieb

Neuartige Konstruktionsweise

Neu ist die Entwicklung der Flügelsegel und der visionären Technologie, die den Pegasus-Trimaran einzigartig machen. Die Flügelsegel sind so konstruiert, dass sie sich gleich Windfahnen immer in den Wind stellen. Egal, wohin das Boot gesteuert wird, sie nehmen immer den optimalen Anstellwinkel zum Wind ein, nämlich 15°. Sind die Flügel auf "neutral" gestellt, liefern sie keinen Vortrieb und das Boot bleibt ohne Antrieb stehen. Profilmasten sorgen für geringsten Windwiderstand.

Die drei Flügelsegel ergeben ein "Dreigang-Getriebe", also drei Geschwindigkeiten. Fährt man die Klappen der Flügel aus, wird Vortrieb erzeugt, das Boot dreht sich praktisch unter den Flügeln, wohin es gesteuert wird, und die Flügelsegel bleiben immer konstant zur Windrichtung stehen. Zudem kann man auch rückwärts fahren sowie das Boot um die eigene Achse drehen. Die Flügelsegel haben eine Höhe von 3.60 Meter, Platz genug für den Schriftzug eines Sponsors.

Perspektiven für Sponsoren

Für künftige Partner und Sponsoren bietet die Segelsaison 2016 zahlreiche Möglichkeiten. Die Testphase samt Promotion erfolgt an einem österreichischen See, das Boot wird dann an nationalen Open-Class Regatten teilnehmen. Partner können das Projekt mit Video- und Filmaufnahmen begleiten und Medien werden eingebunden. Ein Dokumentationsfilm soll das Projekt abrunden.

Für 2017 ist der Einsatz im Mittelmeer geplant, mit einer Promotion-Tour durch Kroatien, Italien, Griechenland umd Spanien, für 2018 eine Atlantiküberquerung in der Open-Class-Regatta ARC. Danach soll die Serienproduktion für einen 4 Meter Fun-Cart-Trimaran beginnen. Die Pegasus-Crowdfunding-Seite ist bereits online: https://wemakeit.com/projects/pegasus-trimaran 

Der Tüftler

Christian Alexanders Interesse für Mehrrumpfboote und das Segeln begann Anfang der neunziger Jahre mit einschlägiger Literatur über Bootsbau und Konstruktion, allem voran über Designs von James Wharram, aber auch spezifische Literatur über Aerodynamik (Marjai).

Nach 15-jähriger Vorbereitung ging es mit einem 12 Meter-Katamaran, einer Konstruktion von Kurt Kelsall, Einhand von den Azoren über Madeira und den Kanarischen Inseln zu den Cap Verden, weiter nach Senegal und Gambia, und schließlich über den Atlantik nach Brasilien. Er lebte und arbeitete fünf Jahre lang auf seinem Boot und sammelte so Erfahrungen über das Segeln und die handwerklichen Fähigkeiten, die das Handling einer Segelyacht mit sich bringt.

Danach setzte er die gewonnenen Erkenntnisse in Form von Eigenkonstruktionen um, fertigte gut ein Dutzend Modelle an und verfeinerte das Design immer weiter. Dabei waren es von Anfang an drei Kriterien, die seine Konstruktionen bestimmten: Geringe Baukosten, geringe Bauzeit und gute Performance, also Schnelligkeit.

Der Markt und die Akzeptanz des Flügelsegel-Konzepts hat sich in den vergangenen 20 Jahren sehr verändert. Mittlerweile ist der neue Americas-Cup Gewinner ein Flügelsegel-Trimaran; sucht man nach dem Begriff "Wingsail", bekommt man eine Fülle von innovativen Ideen verschiedener Designs zur Auswahl, vom Containerschiff bis zum Kajak, jedoch entspricht keines der Flügelsegel der Konstruktion von Christian Alexander, weder in seiner Einfachheit noch in seiner Effizienz.

Video-Link: https://vimeo.com/144514804

Crowdfunding: https://wemakeit.com/projects/pegasus-trimaran

Konstruktionsmerkmale
Flügelsegel statt Tuchsegel
Geringe Masthöhe: dadurch mehr Stabilität
Kein Motor, keine Elektrik, keine Hydraulik
Keine Winschen, kein Tauwerk, keine Wanten
Kein Schwert und Schwertkasten
Bauplan mit wenig Daten

Besonderheiten
Zukunftsorientierte Technologie
Bahnbrechende Erfindung (patentiert)
Weitere Patente in Arbeit (Pedalantrieb)
Auch in anderen Größen realisierbar
Fun & Freizeit-Produkt der Extraklasse
Unkomplizierte Steuerung
Leichte Manövrierbarkeit
Geringe Masthöhe

Kontakt
Christian Alexander
Mobil.: +43 (0) 650 311 73 98
Mail: slobumovsky@gmail.com
Web: http://www.pegasustrimaran.wordpress.com 


Besichtigungsort: Kunstfabrik Stadlau,
Rothergasse 2, 1220-Wien

Presse:
Christoph Gretzmacher
Mobile: +43 (0) 660 1016615
Mail: c.gretzmacher@rocketmedia.at
Web: http://www.rocketmedia.at 
Video: https://www.youtube.com/watch?v=NMVn8rVhMcI 

Christoph Gretzmacher | pressetext

Weitere Berichte zu: Hebel Hydraulik Klappen Segeln Segelyacht Vortrieb

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Innovative Produkte:

nachricht Elektrischer Antrieb zum Mitnehmen
01.02.2017 | Technische Universität München

nachricht Gesünder Laufen mit smarter Socke
31.01.2017 | Technische Universität Chemnitz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Innovative Produkte >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Im Focus: Breakthrough with a chain of gold atoms

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

Im Focus: Hoch wirksamer Malaria-Impfstoff erfolgreich getestet

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

Physikerinnen und Physiker diskutieren in Bremen über aktuelle Grenzen der Physik

21.02.2017 | Veranstaltungen

Kniffe mit Wirkung in der Biotechnik

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit den Betriebsräten Sozialpläne

21.02.2017 | Unternehmensmeldung

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Zur Sprache gebracht: Und das intelligente Haus „hört zu“

21.02.2017 | Messenachrichten