Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Niederländer erfinden Fahrgetriebe ohne Gänge

05.09.2013
Controlled Rotation System kann die Fahrzeug- und Fahrradbranche verändern

Vier Niederländer erfanden, entwickelten und patentierten ein Fahrgetriebe ohne Getrieberäder. Im Vergleich zu einem traditionellen Getriebe verfügt ihr revolutionäres CRS (Controlled Rotation System) über ein einfaches Design, ist wartungsfrei, braucht keine Schmiermittel und spart Treibstoff, da keine Reibung zwischen den Getrieberädern auftritt. Daher ist es eine nachhaltige Technologie.


3-D image of the Controlled Rotation System
source: Parts Services Holland Ltd

Die Erfinder aus der Region Eindhoven erwarten, dass das neue Getriebe die Automobilbranche weltweit verändern wird. Das System weist keine Getrieberäder auf, sondern verwendet zwei Scheiben, die über einen starken Riemen betrieben werden. Mit der Hilfe einer digital betriebenen hydraulischen Ölpumpe und den sogenannten Führungseinheiten wird der Durchmesser der Scheiben vergrössert oder verkleinert, wodurch die Beschleunigung und Entschleunigung erreicht wird, womit der Wechsel in einen anderen Gang erfolgt.

Das neue Getriebe kann für Fahrzeuge, doch auch für Windmühlen, Schiffe, Motorräder und alle anderen Arten an Maschinen verwendet werden. "Diese Innovation ist perfekt für eine ökologische Wirtschaft. Sie kann einfacher, kompakter und billiger zusammengebaut werden als traditionelle Getriebe. Das Getriebe spart Energie, bietet mehr Gänge und kann vielfältig angewandt werden.

Die Technik unterscheidet sich vollständig vom traditionellen Getriebe, welches aus dem 19. Jahrhundert stammt. Daher kann man die Erfindung revolutionär nennen", sagten die Entwickler. Sie erklärten, dass ihr System nicht mit anderen stufenlosen Getriebesystemen verglichen werden kann. Um ihre Ideen und Technologien weiter zu entwickeln, haben Sie Parts Services Holland Ltd. gegründet.

Ursprünglich wurde das System für Fahrräder entwickelt. Die vier kamen auf die Idee, als der Radfahrer Andy Schleck in einem entscheidenden Moment der Tour de France seine Fahrradkette verlor, da er den Gang wechselte. "In diesem Moment dachten wir, wir müssen den Getrieberädern ein Ende setzen." Für Fahrräder wird das System Dual Slide Gear genannt. Die zwei Scheiben ersetzen alle Getrieberäder, die normalerweise für die Gänge genutzt werden.

Nachdem sie einen Prototyp für Fahrräder entworfen hatten, modifizierten sie ihr System für Fahrzeuge. Der erste Prototyp für die Automobilbranche misst 30 x 22 x 18 Zentimeter. Er ist am effektivsten in Elektrofahrzeugen, da ein Elektromotor mit einer konstanten Drehzahl laufen kann. Indem jedes Rad mit einem eigenen Getriebe verbunden wird, kann sehr viel Energie gespart werden.

Weitere Informationen erhalten Sie von Herrn Bollin von Parts Services Holland Ltd: Mobil: +31-6-53938090, E-Mail: contact@partsservicesholland.com

Herr Bollin | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.partsservicesholland.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Innovative Produkte:

nachricht Erster Elektro-Rollstuhl der Treppen steigen kann, nimmt an Start-up Challenge 2018 in Hannover teil
19.01.2018 | B-Free Europa

nachricht Roboter schafft den Salto rückwärts
17.11.2017 | Boston Dynamics

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Innovative Produkte >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vollmond-Dreierlei am 31. Januar 2018

Am 31. Januar 2018 fallen zum ersten Mal seit dem 30. Dezember 1982 "Supermond" (ein Vollmond in Erdnähe), "Blutmond" (eine totale Mondfinsternis) und "Blue Moon" (ein zweiter Vollmond im Kalendermonat) zusammen - Beobachter im deutschen Sprachraum verpassen allerdings die sichtbaren Phasen der Mondfinsternis.

Nach den letzten drei Vollmonden am 4. November 2017, 3. Dezember 2017 und 2. Januar 2018 ist auch der bevorstehende Vollmond am 31. Januar 2018 ein...

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

Veranstaltungen

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

22.01.2018 | Veranstaltungen

Transferkonferenz Digitalisierung und Innovation

22.01.2018 | Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

22.01.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Forschungsteam schafft neue Möglichkeiten für Medizin und Materialwissenschaft

22.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

Ein Haus mit zwei Gesichtern

22.01.2018 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics