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Hybridverbindungen

01.10.2009
Chemiker der Universität Osnabrück haben einen neuartigen Typ von Hybridverbindungen erzeugt, welche redoxaktive Komponenten wie Viologene als Grundgerüst und Nheterocyclischen Nucleobase-Derivate als Kopfgruppe enthalten.

Diese neuartigen Hybridverbindungen besitzen eine interessante Doppelfunktion:

• Durch Anknüpfung eines Nucleobasederivats an ein redoxaktives Molekülteil wird ein konjugiertes π-Elektronensystem erzeugt. Hierdurch ist es möglich, die elektrochemischen Eigenschaften gezielt im Hinblick auf ein elektrochromes Material zu verändern.

• Durch den Molekülteil der Nucleobase besitzt das Hybridmolekül die Funktion für eine biospezifische Base-Base Erkennung. Diese kann durch den angehängten redoxaktiven Molekülteil (als Marker) elektrochemisch detektiert werden.

Die Hybridisierung komplementärer Basen (A-T und G-C für DNA nach Watson u. Crick) ist das Schlüsselprinzip vieler biotechnologischer Nachweissysteme, die auf den Nachweis von DNA abzielen. Nach der Hybridisierung sind Kopplungsreaktionen mit Nachweisreaktanden nötig, die das Hybridisierungsereignis sichtbar machen.

Das neuartige Hybridmolekül bringt diese Erkennungsmöglichkeit durch den redoxaktiven Molekülanteil gleich mit. Damit sind die Hybridverbindungen ebenfalls für die Arraytechnologie für biomedizinische oder gentechnologische Fragestellungen geeignet.

| innoWi
Weitere Informationen:
http://www.innowi.de/de/innowi_produkte
http://www.innowi.de/sixcms/media.php/166/UOS_104_Hybridverbindungen.pdf

Weitere Berichte zu: DNA Hybridisierung Hybridmolekül Hybridverbindung Molekülteil

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