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Hochintegriertes MOPA-Lasersystem im A4 Format

06.06.2012
Die Firma neoLASE entwickelt optische Verstärker und MOPA-Lasersysteme (Master-Oscillator-Power-Amplifier) und vereinigt dabei die Vorteile von kompakten Faserlasern und Festkörperverstärkern.
Eine neu entwickelte MOPA Plattform ermöglicht nun auf einer etwa A4 Format großen Grundfläche gepulste Laserstrahlung im Nano- oder Pikosekunden Bereich mit Ausgangsleistungen von einigen zehn Watt zu erzeugen.

Die steigenden Anforderungen an Lasersysteme für die Materialbearbeitung erfordern neue integrationsverfahren und Systemarchitekturen um eine möglichst hohe Flexibilität und Bandbreite zu erreichen. Für diesen Bereich entwickelte die Firma neoLASE eine flexible, hochintegrierte MOPA Plattform mit der eine große Bandbreite von Laserparametern realisiert werden kann. Mit dem System lassen sich in Abhängigkeit von der Oszillatorquelle Laserpulse von Nano- bis Pikosekunden oder frei wählbare Pulsformen realisieren. Bei Wiederholarten von 0,1-10 MHz und einer „Pulse on Demand“ Option ist eine einfache Anpassung an unterschiedliche Applikationen gewährleistet.

Bild des neu entwickelten, hochintegrierten MOPA-Lasersystems. Foto: neoLASE GmbH

Das Herzstück des Lasersystems besteht aus unterschiedlichen Verstärkermodulen, die je nach benötigter Ausgangsleistung ausgewählt werden können. Die mit fasergekoppelten Laserdioden, longitudinal gepumpten Verstärkermodule erreichen Verstärkungsfaktoren von mehr als 10000 und ermöglicht somit die Integration von Laserstrahlquellen geringster Leistung wie bspw. strommodulierten Laserdioden oder faserbasierten Laseroszillatoren. Ausgangsleistungen im Bereich einiger zehn Watt oder Pulsenergien von einigen zehn Mikrojoule lassen sich somit realisieren.

Durch eine Frequenzkonversionseinheit kann weiterhin eine Anpassung der Absorption des zu bearbeitenden Materials erfolgen. Das gesamte MOPA-System ist in zwei Ebenen aufgebaut und ermöglicht die direkte Integration von Laseroszillatoren oder anderen Laserbaugruppen.

Das System besitzt eine Grundfläche etwa im A4 Format und ist gerade mal 85 mm hoch. Neben der hohen Flexibilität an Laserparametern wurde damit erstmals eine Baugröße erreicht, die auch eine Integration in kompakte Laserbearbeitungsanlagen ermöglicht.

Dr. Maik Frede | idw
Weitere Informationen:
http://www.neolase.com

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