Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hightech-Armbanduhr rettet Leben

03.07.2009
Gerät überwacht Vitalfunktionen und schlägt bei Bedarf Alarm

Die auf Informatik und Telematik spezialisierte Consoft Sistemi SpA hat ein neuartiges Sicherheitssystem für hilfsbedürftige Personen auf den Markt gebracht.

Mit dem als normale Armbanduhr gestalteten "Autonomia al Domicilio Assistenza e Monitoraggio" (Adamo) kann alleinlebenden kranken oder älteren Personen in Notsituationen geholfen werden.

"Im Gegensatz zu den herkömmlichen am Hals oder Gürtel angebrachten Alarmsystemen wird Adamo unauffällig am Arm getragen, ohne dass die betreffende Person unmittelbar als hilfsbedürftig zu erkennen ist", erklärte Firmenchef Andrea Giacardi. "Die kleine, auch wegen ihres geringen Gewichtes nicht als störend wahrgenommene Armbanduhr nimmt der Lebenssituation die sonst augenscheinliche Dramatik. Einziger Unterschied zu einer gewöhnlichen Armbanduhr ist die rote Alarmtaste."

In dem ästhetisch ansprechenden, auch als normale Uhr funktionierenden Gerät ist eine geballte Ladung an fortschrittlicher Technologie untergebracht. Sensoren messen Temperatur, Puls, Herzschlag, Armbewegungen und Beweglichkeit der Finger. Die Daten werden mittels drahtloser Breitbandkommunikation an ein Kontrollzentrum übertragen und dort ausgewertet. Bei Unregelmäßigkeiten wie beispielsweise einem Anfall oder Sturz werden Verwandte und spezialisierte Krankenservicezentren benachrichtigt. Der Alarm kann auf Wunsch entweder automatisch oder über die rote Taste ausgelöst werden. Vorgesehen ist auch die Möglichkeit einer Kommunikation mit anderen Systemnutzern und Überwachungsstationen.

Entwickelt wurde der in Europa bisher einzigartige Adamo in enger Zusammenarbeit mit den Technologiefirmen Torino Wireless und Prima Industrie. Die im Jahre 1986 gegründete Consoft Sistemi unterhält Firmensitze in Mailand, Turin, Rom und Tunis. Inzwischen werden über 18 Mio. Euro Jahresumsatz erwirtschaftet und 280 Mitarbeiter beschäftigt. Das Unternehmen nimmt derzeit an einem von der Landesregierung des Piemont ausgeschriebenen Projekt für Telemedizin teil.

Harald Jung | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.consoft.it

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Innovative Produkte:

nachricht Neu entwickelter Therapiesitz hilft beeinträchtigten Menschen
18.05.2017 | Jade Hochschule - Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth

nachricht Schnell schweben: Studierende konstruieren Transportkapsel
04.04.2017 | Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Innovative Produkte >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten