Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Handbetriebenes Ladegerät kommt auf den Markt

10.12.2009
"Schnelles Workout" stellt Betriebsbereitschaft von Handys sicher

Easy Energy hat die offizielle Markteinführung von YoGen angekündigt. Das handbetriebene Ladegerät für mobile Endgeräte wie Handys, PDAs, Kameras oder MP3-Player soll im Zuge der International Consumer Electronics Show im Januar 2010 in Las Vegas vorgestellt werden.


YoGen-Ladegerät wandelt Muskelkraft in Strom um
(Foto: easy-energy.biz)

Ökostrom durch Muskelkraft

Nutzer des 55 mal 90 mal 23 Millimeter kleinen YoGen treiben durch wiederholtes Herausziehen eines Hebels - die Bewegung erinnert stark an das Starten eines Rasenmähers - einen Minigenerator im Inneren des Laders an. Eine 650 Milliamperestunden Lithium-Ionen-Akkubatterie dient als Zwischenspeicher und soll stetigen Stromfluss gewährleisten. Eine LED-Anzeige informiert über den Ladestand.

Bei einer Maximalleistung von fünf bis sechs Watt müssen Anwender nur wenige Minuten "an der Strippe" ziehen, um den Weiterbetrieb ihrer bis dahin stromlosen Geräte zu ermöglichen. "Die Ladezeiten entsprechen bei korrekter Anwendung jenen von regulären Ladegeräten. In der Praxis wird jedoch niemand den Hebel 60 Minuten lang betätigen wollen", sagt Alexander Sromin, Chief Scientist bei Easy Energy, gegenüber pressetext. YoGen eigne sich daher vorwiegend für Notfälle.

So lässt sich menschliche Muskelkraft mit der rund 40 Dollar teuren und 98 Gramm schweren Apparatur einfach und ökologisch nachhaltig in elektrischen Strom verwandeln. Der Stromfluss erfolgt dabei über Mini-USB, wenngleich entsprechende Adapter für alle gängigen Mobiltelefone im Lieferumfang enthalten sein sollen.

Auslieferung verzögert sich

Die Entwickler haben im Zuge von Electronics Fair in Hongkong bereits einen Prototyp ausgestellt und erfreuten sich eigenen Angaben zufolge eines enormen Publikumsinteresses. "Kein Wunder, denn YoGen wird aus einzeln getesteten Komponenten gefertigt, liefert etwa zehnmal soviel Energie wie etwa auf Mobiltelefonen angebrachte Solarzellen und kann unabhängig vom Wetter eingesetzt werden", meint Sromin.

Das Gerät kann seit Mitte November 2009 online bestellt werden. Aufgrund der starken Nachfrage verzögert sich die Auslieferung jedoch um einige Wochen. Laut Angaben des Herstellers startet der globale Vertrieb ab dem zweiten Quartal 2010. Darüber hinaus bietet Easy Energy mit YoGen Max auch ein Ladegerät mit einem Leistungsvermögen von rund 60 Watt an. Mithilfe eines Fußpedals können Nutzer damit elektrischen Strom für Notebooks und ähnliche Geräte erzeugen.

Nikolaus Summer | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.easy-energy.biz
http://www.cesweb.org
http://hkelectronicsfairae.hktdc.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Innovative Produkte:

nachricht Neu entwickelter Therapiesitz hilft beeinträchtigten Menschen
18.05.2017 | Jade Hochschule - Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth

nachricht Schnell schweben: Studierende konstruieren Transportkapsel
04.04.2017 | Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Innovative Produkte >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie