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Frech, frisch und fruchtig: Studierende entwickeln Prototypen des perfekten Stabmixers

16.05.2011
Er ist klein, leicht, nutzerfreundlich, mit nur einem Knopf zu bedienen und liegt gut in der Hand. Seine Haupteinsatzgebiete: Fruchtshakes, Gemüsesuppen oder Mayonnaise. Zehn Studierende aus vier Ländern entwickelten in den letzten Monaten am Institut für Industriebetriebslehre und Innovationsforschung der TU Graz Prototypen eines perfekten Stabmixers. Nun präsentieren sie die Ergebnisse des diesjährigen „product innovation project“.

Wenn der Sommer kommt, haben fruchtige Shakes und gesunde Suppen Hochsaison. Aber auch die Mayonnaise für den Salat oder die Grillerei muss passen. „Ein Stabmixer soll langsam starten, nicht spritzen und die Zutaten nicht zu stark ansaugen“, weiß Projektmanager Alexander Pointner. Sein „Smart Mix“-Team ist eine bunt gemischte Gruppe Studierender verschiedener Disziplinen aus Österreich, Slowenien, Italien und Finnland, die sich zwei Semester lang dem idealen Mixen von Obst und Gemüse verschrieben hat.

Motor aus Modellbau

Damit die Basis für den „Mixer der Zukunft“ passt, interviewten die Studierenden über 50 Personen zu ihren Mix-Gewohnheiten. Das erfreuliche Ergebnis: Zwei Prototypen für den Stabmixer der Zukunft. „Beim einen Modell steht die Funktionalität im Vordergrund, beim anderen das Design“, erläutert Pointner. Dabei kommt ein spezieller, bürstenloser Motor zum Einsatz, wie er sonst im Modellbau – etwa für Hubschrauber – verwendet wird. „Das ist umweltfreundlicher und effizienter.“

Neuer Spritzschutz

Highlight ist ein spezieller Käfig rund um die Messer, der den Effekt des Festsaugens der Zutaten bei gleicher Schneidleistung stark reduziert. „Das ist lästig, das wollten wir vermeiden“, so Pointner, der die Innovation gemeinsam mit seinen Kollegen bereits als Erfindung angemeldet hat. „Insgesamt haben wir im letzten Studienjahr weit mehr gelernt als erwartet: Es geht nicht nur um Technik. Es geht darum, ein Projekt in der Praxis durchzuführen, ein Team zu leiten und ein Produkt zu präsentieren und nach außen zu verkaufen“, lautet das überaus positive Resümee des Projektmanagers.

„product innovation project“

Das Konzept für das „product innovation project“ kommt aus Finnland und hat sich seit seiner Premiere 2007 auch an der TU Graz durchgesetzt: Studierende verschiedener Disziplinen und Universitäten in mehreren Ländern arbeiten gemeinsam an einer Aufgabe. Ziel ist im Team einen funktionierenden Prototypen zu bauen. Als Industriepartner ist heuer Philips Consumer Lifestyle Klagenfurt an Bord. Akademische Partner sind Universitäten in Marburg, Helsinki und Lappeenranta. Bewerbungen für das „product innovation project“ im Studienjahr 2011/12 werden bereits entgegengenommen.

Rückfragen:

Dipl.-Ing. Georg Premm
Lehrveranstaltungsleiter
Institut für Industriebetriebslehre und Innovationsforschung
Mail: georg.premm@tugraz.at
Tel: +43 (0) 316 873 7294
Alexander Pointner
Projektmanager „Smart Mix“
Mail: alexander.pointner@tugraz.at
Tel: +43 (0) 676 889 44 55 15

Alice Senarclens de Grancy | idw
Weitere Informationen:
http://www.smartmix.com
http://www.productinnovation.tugraz.at

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