Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Dampfstation bügelt alle Stoffe mit einer Automatik

05.12.2012
Siemens hat eine neue Dampfstation auf den Markt gebracht, die mit einem Automatikprogramm alle Gewebe optimal bügelt. In der Einstellung i-Temp kombiniert das Gerät SL45 sensorIntelligence antiShine die Temperatur und die passende Dampfmenge so, dass sowohl empfindliche als auch grobe Stoffe passend behandelt werden. Neu ist auch die separat wählbare Funktion antiShine. Sie bietet einen besonderen Schutz für dunkle und empfindliche Stoffe.

In dem i-Temp Programm sind eine feste Temperatur und eine bestimmte Dampfmenge hinterlegt. Eine ausgeklügelte Elektronik im Bügeleisen steuert die Temperatur aber so, dass es zu keinen Temperaturschwankungen an der Sohle kommen kann und damit zu einer Überhitzung des Gewebes.



Die Entwickler der Siemens-Electrogeräte GmbH haben die Bügeleisentemperatur nach ausführlichen Tests so definiert, dass alle Stoffe ohne Risiko gebügelt werden können. Das Bügeleisen selbst ist ein Kilo schwer und damit rund 300 Gramm leichter als Bügeleisen anderer Dampfstationen. Dampfbügeleisen allein sind noch schwerer.

Die Dampfstation besitzt ein Touch-Display, an dem der Nutzer die Einstellungen mit dem Finger vornehmen kann. Mit 3.100 Watt Leistung ist das Gerät nach rund zwei Minuten auf Betriebstemperatur. Zusätzlich gibt es einen eco-Knopf. Ist dieser gedrückt, lässt sich bis zu 25 Prozent Energie und bis zu 40 Prozent Wasser sparen. Eine Automatik schaltet die Dampfstation nach acht Minuten ab, wenn das Bügeleisen nicht bewegt wird.

Das macht das Bügeln sicherer und senkt den Energieverbrauch. Der abnehmbare Wassertank fasst 1,3 Liter. Für die Wartung gibt es ein Entkalkungssystem. Es besteht aus einem Edelstahl-Schwamm, der den lose im Druckbehälter der Station befindlichen Kalk sammelt. Ein Timer meldet sich, wenn eine Reinigung fällig ist, dann muss der Nutzer lediglich den Schwamm unter fließendem Wasser ausspülen.

Passend zu der Dampfstation gibt es den Bügeltisch activeBoard TN 10200. Mit seiner Belüftung glättet er Falten und Knitterstellen zusätzlich von unten und macht das Bügeln für den Nutzer bequemer. Die Absaugfunktion verhindert, dass leichte Textilien verrutschen, leitet überschüssigen Dampf ab und verhindert, dass Kondenswasser entsteht. Wahlweise kann auch eine Gebläsefunktion verwendet werden. Die kühle, trockene Luft von unten ist ideal für Stretchstoffe oder zur Vermeidung von Druckstellen an Nähten und Taschen. (IN 2012.12.1)

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens InnovationNews
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/innovation

Weitere Berichte zu: Automatik Bügeleisen Bügeln Dampfmenge Dampfstation Gewebe Temperatur

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Innovative Produkte:

nachricht Neu entwickelter Therapiesitz hilft beeinträchtigten Menschen
18.05.2017 | Jade Hochschule - Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth

nachricht Schnell schweben: Studierende konstruieren Transportkapsel
04.04.2017 | Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Innovative Produkte >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie