Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kabelverschraubung minimiert Hygiene-Risiko

20.08.2007
Neue hygienegerechte Kabelverschraubung: Rittal stellt als weltweit erster Anbieter eine hygienegerechte Kabelverschraubung vor. Ein komplett neuartiges Konzept minimiert die Möglichkeit von Ablagerungen bei "offenen Fertigungsprozessen" in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie auf ein Minimum.

Betreiber von Maschinen und Anlagen in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie fordern zunehmend von ihren Maschinenherstellern hygienetechnisch optimierte Lösungen. Mit seiner neuen Produkt-Serie Hygienic Design macht Rittal jetzt seine Gehäusesysteme fit für die anspruchsvollsten Einsätze in hygienerelevanten Bereichen.


Mit einer neuen hygienegerechten Kabelverschraubung sorgt Rittal für mehr Sauberkeit an Schmutz sensiblen Stellen.

Dazu zählen auch Kabelverschraubungen, bei denen durch konsequente hygienegerechte Gestaltung das Kontaminationsrisiko beim Anwender deutlich reduziert werden kann. Wo herkömmliche Kabelverschraubungen durch Hohlräume, Spalten und außenliegende Gewinde unwillkürlich Ansatzpunkte für Schmutznester liefern, finden sich an der Rittal Innovation nur noch glatte Oberflächen und sanfte Übergänge, die Schmutz und Mikroorganismen keine Chance mehr bieten.

Besonderes Merkmal der neuen Kabelverschraubung ist eine bis zur Anbauoberfläche reichende Hutmutter, die den kompletten Klemm- und Dichtungsmechanismus unter sich verbirgt. Konzipiert wurde diese nach hygienegerechten Konstruktionskriterien exakt gemäß DIN EN 1672-2, DIN EN ISO 14159 und gültigen EHEDG- (European Hygienic Engineering & Design Group) Richtlinien. Der Übergang zum Gehäuse und zum Kabel erfolgt über bündig abschließende Dichtungen, die durch ihre blaue Farbgebung gut zu erkennen und klar von Lebensmitteln zu unterscheiden sind. Das für alle Dichtungen eingesetzte Material ist nach FDA (U.S. Food and Drug Administration)-Richtlinie 21 CFR 177.2600 zugelassen.

Für eine sichere Zugentlastung der eingeführten Kabel sorgt eine doppelte Fixierung über die innere Dichtung sowie über zusätzliche Klemmbacken.

Die hygienegerechte Kabelverschraubung zeichnet sich im Weiteren durch eine hohe chemische und thermische Beständigkeit aus. Das verwendete Material Edelstahl 1.4305 und die Dichtungen sind resistent gegenüber den in der Lebensmittelindustrie üblicherweise eingesetzten Reinigungs- und Desinfektionsmitteln, Säuren und Laugen sowie gegenüber Kondenswasser.

Auch die Montage geht spielend von der Hand. Da konstruktionsbedingt der äußere Sechskant zur Befestigung am Gehäuse entfallen ist, übernimmt ein Montagewerkzeug nun diese Funktion. Dieses wird am Unterteil der Kabelverschraubung angesetzt und über einen Inbusschlüssel von außen oder innen angetrieben. Dies ermöglicht erstmalig das Anziehen der Gegenmutter von nur einer Seite aus.

Neben der Nahrungs- und Genussmittelindustrie lässt sich die neue Rittal Kabelverschraubung auch in anderen Umgebungen sicher einsetzen, z.B. in der Reinraumtechnik (Pharma- und Halbleiterindustrie), Biotechnologie und bei aseptischen Anwendungsfeldern (Krankenhäuser etc.).

Fazit: Schnellere und effektivere Reinigung mit damit verbundenen Betriebskosteneinsparungen, ein sinkendes Hygienerisiko und somit ein sicherer ablaufender Prozess sind Attribute, die sich sehen lassen können. Die neue Rittal Kabelverschraubung Edelstahl Hygienic Design trägt einen entscheidenden Teil dazu bei.

Hans-Robert Koch
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Rittal GmbH & Co. KG
Auf dem Stützelberg
D-35745 Herborn
Phone: +49(2772) 505-2693 · Fax: +49 (2772) 505-2537
Email: koch.hr@rittal.de

Hans-Robert Koch | Rittal GmbH & Co. KG
Weitere Informationen:
http://www.rittal.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Innovative Produkte:

nachricht Elektrischer Antrieb zum Mitnehmen
01.02.2017 | Technische Universität München

nachricht Gesünder Laufen mit smarter Socke
31.01.2017 | Technische Universität Chemnitz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Innovative Produkte >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie